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Ruderer auf Medaillenkurs
Deutscher Achter zieht mit Sieg ins WM-Finale ein

Plowdiw. Der Deutschland-Achter hat seine Titelambitionen bei den Weltmeisterschaften in Plowdiw eindrucksvoll untermauert. Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) gewann seinen Vorlauf souverän vor Italien und dem EM-Zweiten Niederlande und zog auf direktem Weg ins Finale am Sonntag (12.15 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) ein. sid

„Die erste Aufgabe ist erfüllt, ich bin grundsätzlich zufrieden“, sagte Bundestrainer Uwe Bender nach dem Rennen dem SID: „Unser Ziel war es, als erstes Boot ins Ziel zu kommen. Das haben wir erreicht. Wir haben uns sehr schnell vom Rest des Feldes gelöst, das stimmt mich zuversichtlich für Sonntag.“

Im zweiten Vorlauf lösten Vizeweltmeister USA und Australien das Finalticket. Die USA waren dabei in 5:19,20 Minuten etwas schneller als der DRV-Achter (5:22,88). „Das war sehr stark, da sollten wir gewarnt sein. Uns wird hier nichts geschenkt“, sagte Schlagmann Hannes Ocik dem SID. Olympiasieger Großbritannien kam nur auf Rang drei und muss deshalb am morgigen Freitag den Umweg über den Hoffnungslauf nehmen.

In den olympischen Klassen erreichten zudem Vierer-Olympiasiegerin Annekatrin Thiele (Leipzig) im Einer sowie Carina Bär und Michaela Staelberg (Heilbronn/Krefeld) im Doppelzweier das Halbfinale.



Einer-Hoffnung Oliver Zeidler (Ingolstadt) musste sich dagegen in Geduld üben: Heftiger Wind sorgte am Nachmittag für einen Abbruch der Rennen, unter anderem Zeidlers Viertelfinale soll am Donnerstag nachgeholt werden.