| 20:48 Uhr

Ski alpin
Deutsche Hoffnungen in Kitzbühel sind die Abfahrer

Kitzbühel. Die Abfahrt auf der Streif ist das berühmteste alpine Skirennen der Welt – und im Olympia-Winter erstmals seit Langem auch für den Deutschen Skiverband die größte Chance auf Spitzenplätze bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Ohne den verletzten Felix Neureuther und mit einen Fritz Dopfer auf Formsuche ist der Slalom am Sonntag nach Jahren mit Podestplätzen dieses Mal die schlechtere Wette. Die Hoffnungen liegen auf dem heutigen Super-G und dem Höhepunkt morgen: der Abfahrt.

Die Abfahrt auf der Streif ist das berühmteste alpine Skirennen der Welt – und im Olympia-Winter erstmals seit Langem auch für den Deutschen Skiverband die größte Chance auf Spitzenplätze bei den Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Ohne den verletzten Felix Neureuther und mit einen Fritz Dopfer auf Formsuche ist der Slalom am Sonntag nach Jahren mit Podestplätzen dieses Mal die schlechtere Wette. Die Hoffnungen liegen auf dem heutigen Super-G und dem Höhepunkt morgen: der Abfahrt.

„Wenn wir die Abfahrer im Moment nicht hätten, wären wir ziemlich weg von der Weltspitze“, sagt Alpindirektor Wolfgang Maier vor dem ersten der beiden wichtigsten Rennen der Saison: 22 Tage nach der Schussfahrt auf der Streif folgt die Abfahrt in Pyeongchang. „Die Abfahrt in Kitzbühel zu gewinnen, Olympiagold in der Abfahrt, das ist das Größte. Wer Kitzbühel gewinnt, ist unsterblich“, sagt Cheftrainer Mathias Berthold. Einen Sieg von Thomas Dreßen, Andreas Sander und Josef Ferstl zu erwarten – es wäre der erste eines Deutschen seit Ferstls Vater Sepp 1979 – ist zu optimistisch. Aber die Top fünf traut Alpinchef Maier seinen Besten zu.