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Blutspender
Das DRK ehrt eifrige Blutspender

 Die Jubiläumsspender (von links) Achim Martin, Hildegard Grünewald und Werner Braun mit dem Vorsitzenden des DRK Gersheim, Manfred Baldauf (Zweiter von rechts).
Die Jubiläumsspender (von links) Achim Martin, Hildegard Grünewald und Werner Braun mit dem Vorsitzenden des DRK Gersheim, Manfred Baldauf (Zweiter von rechts). FOTO: Wolfgang Degott
Gersheim. In Gersheim hat Werner Braun nach 125 Spenden die „Altersgrenze“ erreicht. Von Wolfgang Degott

Für den 79-jährigen Gersheimer Werner Braun war seine 125. Blutspende gleichzeitig die letzte. Seit Anfang Oktober ist die Altersgrenze auf 76 Jahre herabgesetzt worden, so dass er sich nicht mehr „anzapfen“ lassen konnte. Beim Blutspendetermin im Gersheimer Kulturhaus ehrte ihn der DRK-Ortsvereinsvorsitzende Manfred Baldauf mit einer Dankurkunde und einem Präsent.

„Ich hab an andere gedacht, als ich vor vielen Jahren damit begann“, teilte Braun mit. Immerhin bräuchte jeder mal Spenderblut und so könne er auch helfen. Außer einmal in St. Ingbert und zweimal in Habkirchen war er immer seinem Heimat-DRK treu. Er würde sich freuen, wenn jeder Blut spenden würde, da es oftmals lebensnotwendig sei, dass Blutinfusionen genutzt werden könnten. Der gleichen Meinung waren auch Achim Martin aus Herbitzheim und Hildegard Grünewald aus Gersheim, die beide für 75 Blutspenden geehrt wurden. Martin spendet schon, seit er 20 Jahre alt ist, und war immer in Gersheim.

„Ich habe mich damals überzeugen lassen, dass es gut für andere und für mich ist“, erinnert er sich. Er meinte damit, dass jede Blutspende untersucht werde und er dann über Krankheiten informiert würde, wenn sie denn da sind. Soweit es ihm möglich ist, geht er jährlich fünfmal zur Blutspende. Auch Hildegard Grünewald nutzt jede Möglichkeit, doch dürfen Frauen pro Jahr nur viermal Blut spenden. Ihre Motivation liegt darin begründet, dass sie früher selbst Mitglied im DRK war und da mitbekommen habe, dass es eine gute Sache sei, damit auch anderen Menschen zu helfen. Baldauf informierte, dass seit dem Beginn im Jahre 1972 rund 14 000 Blutspenden in Gersheim entgegengenommen worden seien. Immerhin zählte man bisher 26 Blutspender, die 75 Mal da waren und fünf 100 Mal. Darunter seien Klaus Rohr (Reinheim) und die beiden Rubenheimer Karl Klingler und Helmut Lenert gewesen. Der Erste 125. war im Jahr 2009 der Walsheimer Klaus Welsch. Ihm folgte jetzt Werner Braun.



Baldauf bedauert, dass die Zahl der Blutspender rückläufig sei und sich, nachdem vor Jahren bis zu 100 Personen gekommen waren, bei etwa 50 einpendele. Er führte die Entwicklung darauf zurück, dass grundsätzlich die Spendenfreudigkeit zurückgegangen sei, dass aber auch viele der „etatmäßigen“ Spender aus Alters- und Krankheitsgründen nicht mehr kommen könnten.

Der nächste Blutspendetermin in Gersheim findet am Donnerstag, 14. Dezember, von 16.30 bis 19.30 Uhr im Kulturhaus statt. Für das kommende Jahr sind die Termine auch jeweils donnerstags am 1. März, 17. Mai, 19. Juli, 27. September und 8. Dezember.