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Burger King stellt sich breiter auf
Burger King will weg vom Billig-Image

München. Die US-Schnellrestaurantkette Burger King will weg aus der Billig-Ecke. Nach der Modernisierung vieler Filialen mit neuem, schickeren Design wird nun auch die bisher fleischlastige Speisekarte aufgepeppt. dpa

„Wir setzen bei unserer Strategie zunehmend auf höherwertige Produkte“, sagte Deutschland-Chef Carlos Baron am Samstag in München. „Kern unserer Marke sind die auf offener Flamme gegrillten Burger, dem wollen wir treu bleiben. Darüber hinaus wollen wir aber auch neue Zielgruppen ansprechen.“

In den neu gestalteten Restaurants sei schon ein Umsatzanstieg umzehn Prozent festzustellen. Die Gäste blieben länger und bestellten  höherwertige Premiumprodukte. Das Unternehmen wolle „nicht mehr nur eine Marke für Burger und Rindfleisch sein“, sagte Baron. „Beides muss in Balance sein.“ So stehen inzwischen auch ein pflanzlicher Whopper sowie mehr Salate und Wraps auf der Karte.

Burger King ist weltweit auf Expansionskurs, um den Abstand zum Marktführer McDonald‘s zu verringern. „Wir eröffnen weltweit 1000 neue Restaurants im Jahr“, so Baron. In Deutschland sind 250 neue Filialen geplant, derzeit sind es 750. Neue Filialen wird es auch in Esso-Tankstellen geben.