| 12:18 Uhr

Sechs Monate nach Schließung
Urlaubsinsel Boracay wieder geöffnet

Die philippinische Insel Boracay ist bekannt für ihre feinen Sandstrände.
Die philippinische Insel Boracay ist bekannt für ihre feinen Sandstrände. FOTO: Girlie Linao/dpa / Girlie Linao
Manila. Das beliebte Reiseziel auf den Philippinen war im April wegen Umweltproblemen geschlossen worden. dpa

Die bei Urlaubern beliebte philippinische Insel Boracay ist wieder für Touristen geöffnet. Der Sekretär für Umwelt, Roy Cimatu, versicherte bei der Neueröffnung, dass das Wasser wieder sauber sei. Die Insel war im April wegen massiver Umweltprobleme geschlossen worden.

Boracay liegt etwa 300 Kilometer südlich der Hauptstadt Manila. 2017 war die für feine Sandstrände bekannte Insel von mehr als zwei Millionen Touristen besucht worden. Das Reisemagazin „Condé Nast Traveler“ hatte sie im gleichen Jahr zur schönsten Insel der Welt gekürt.

Viele Hotels, Restaurants und Geschäfte sollen ihr Abwasser jedoch jahrelang ins Meer geleitet haben. Die Schließung war vom philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte angeordnet worden. Er hatte Boracay als „Kloake“ bezeichnet.



Die Insel öffnete nun zunächst für lokale Touristen. Ab dem 26. Oktober soll sie auch ausländischen Touristen wieder offen stehen. Die Arbeiten an Häfen, Straßen, der Kanalisation und dem Abwassersystem sollen noch bis Dezember 2019 andauern.