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Billard
Billard: PBC Joker Altstadt braucht jeden Punkt

 Sebastian Staab ist beim PBC Joker Altstadt bislang der absolute Leistungsträger.
Sebastian Staab ist beim PBC Joker Altstadt bislang der absolute Leistungsträger. FOTO: Markus Hagen
ALTSTADT. Erstliga-Poolbillardspieler aus Altstadt kämpfen gegen den Abstieg. Am Wochenende zwei wichtige Spiele. Von Stefan Holzhauser

Zum letzten Mal in dieser Saison – und im Falle eines Abstiegs sogar für längere Zeit – besteht an diesem Wochenende noch einmal die Möglichkeit, Erstliga-Poolbillard in Altstadt zu erleben. Zunächst empfängt der abstiegsbedrohte Aufsteiger PBC Joker Altstadt am Samstag (14 Uhr) den BC Oberhausen. Am Sonntag ist um 11 Uhr im Vereinsheim „Auf der Heide“ (neben dem Sportplatz des SV Altstadt) der PBC Schwerte 87 zu Gast.

Ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht die Brisanz dieser beiden Begegnungen. Die Saarländer sind zum Punkten verdammt, soll die Hoffnung auf den angestrebten Klassenverbleib weiterhin am Leben erhalten werden. Die Altstadter belegen derzeit mit drei Punkten den achten und damit letzten Tabellenplatz. Schwerte reist als Sechster mit acht Zählern an. Und der BC Oberhausen darf sich als aktueller Tabellenzweiter sogar noch Chancen auf den Gewinn der deutschen Meisterschaft ausrechnen.

Der Altstadter Kader ist für das vorentscheidende Wochenende in Sachen Ligaerhalt breit aufgestellt. Zu den drei bisherigen Stammspielern Sebastian Staab, Marco Dorenburg sowie Sebastian Ludwig gesellen sich noch USA-Rückkehrer Christopher Ahrens, Routinier Ralf Wack und das Nachwuchstalent Leon Kohl hinzu. Im bisherigen Saisonverlauf hat Staab die mit Abstand beste Bilanz sämtlicher Altstadter Spieler aufzuweisen. Er gewann von seinen 16 Matches zehn und hat bewiesen, dass er zur absoluten Spitze in Deutschland gehört.



„Wir müssen vier Punkte holen, ansonsten rückt der Klassenverbleib in weite Ferne. Was den Saisonverlauf angeht, sind wir mit den Zuschauerzahlen hochzufrieden. Sportlich ist es die erwartet schwere Runde“, betont Vorstandsmitglied Christoph Welter. Dennoch liege der sichere Nichtabstiegsplatz sechs immer noch in Reichweite.