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Bildende Kunst
Bern restauriert Gurlitt-Nachlass öffentlich

Bern. (dpa) Im Kunstmuseum Bern können Besucher nun bei der Restaurierung der Gurlitt-Sammlung Restauratorinnen durch ein Fenster in der eigens gebauten Werkstatt über die Schulter schauen. Es gibt auch Werkstattführungen.

Cornelius Gurlitt, Sohn eines der Kunsthändler von Adolf Hitler, hortete Jahrzehnte lang eine umfangreiche Sammlung, darunter Raubkunst und von den Nazis als „entartet“ gebrandmarkte Werke. Gurlitt, der 2014 starb, vermachte den Nachlass dem Kunstmuseum Bern. Zunächst werden 200 Werke restauriert, die im November ausgestellt werden – darunter Papierarbeiten von Macke, Dix, Nolde, Kirchner, Liebermann.