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Beeden
Beeder Brücke wird überprüft

Beeden. Landesbetrieb für Straßenbau: Turnusmäßige Kontrolle zur Sicherheit.

Nicht schlecht staunten am Donnerstagmorgen viele Autofahrer auf der Landstraße L 217 von und nach Beeden. Vorübergehend war die Straße komplett gesperrt, danach regelte eine Ampel die Verkehrsführung.

Des Rätsels Lösung: Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) war vor Ort an der Beeder Brücke tätig. Klaus Kosok, Leiter der Stabsstelle Kommunikation beim LfS, erklärte auf Anfrage: „Die saarländische Straßenbauverwaltung unterhält nicht nur ein klassifiziertes Straßennetz von rund 2000 Kilometern Länge an Bundesautobahnen, Bundes- und Landesstraßen, sondern auch alle Ingenieurbauwerke wie Brücken, Stützbauwerke, einen Tunnel, Verkehrszeichenbrücken und Lärmschutzwände im Zuge dieser Verkehrswege. Um die Stand- und Verkehrssicherheit für die Straßennutzer zu gewährleisten, werden diese Ingenieurbauwerke gemäß den Anforderungen der DIN 1076 regelmäßig geprüft und überwacht.“

In Beeden handele es sich um eine Hauptprüfung. Kosok weiter: „Bauwerke sind jedes sechste Jahr einer Hauptprüfung zu unterziehen. Es sind alle, auch die schwer zugänglichen Bauteile, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Besichtigungseinrichtungen und Rüstungen handnah zu prüfen.“



Der Landesbetrieb für Straßenbau habe eine Brückenmeisterei eingerichtet. Sie sei dem Fachbereich „Bauwerke und Unterhaltung“ als eigene Organisationseinheit zugeordnet und hat ihren Sitz in der Straßen- und Autobahnmeisterei Lebach. Neben dem Leiter der Meisterei sind dort sieben Prüfer, zwei Gerätefahrer, vier Betoninstandsetzer und ein EDV-Spezialist für Planung und Durchführung der Brückenprüfungen und kleinerer Sanierungen verantwortlich.

Drei Hubsteiger, ein Lkw, fünf Pkw, einen Werkstattwagen, eine Verkehrssicherungseinheit und ein Boot würden für Prüfdienst- und Instandsetzungstrupps eingesetzt.

Der Landesbetrieb informiere immer die betroffenen Kommunen, Landkreise und Ortsbehörden im Vorfeld einer Prüfung, so Kosok.