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Für Katzenfreunde
Nicht jede Katze verträgt rohes Futter

Bramsche. (dpa) Beim „Barfen“ werden Katzen mit rohem Fleisch, Knochen, Obst und Gemüse gefüttert. „Barf“ steht für „biologisch-artgerechte Rohfütterung“ und orientiert sich an den Fressgewohnheiten wildlebender Tiere.

Das Barfen sei aber nicht für alle Katzen geeignet, warnt die Tierärztliche Vereinigung. Der oftmals hohe Gehalt an Eiweiß und Phosphor aus Innereien könne eine Nierenerkrankung bei betroffenen Katzen schnell verschlimmern. Durch die große Menge an schwer verdaulichem Eiweiß fielen im Darm Stoffe an, die eine vorgeschädigte Leber belasten könnten. Rohes Futter begünstige zudem die Bildung von Blasensteinen.