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Bäckerei Sprengard investiert

Gutes Arbeitsklima ist der bekannten Bäckerei Karl Sprengard wichtig. In das Herzstück des Unternehmens, die Backstube, wurde deshalb jetzt viel investiert.
Gutes Arbeitsklima ist der bekannten Bäckerei Karl Sprengard wichtig. In das Herzstück des Unternehmens, die Backstube, wurde deshalb jetzt viel investiert. FOTO: Norbert Schwarz
Das Unternehmen aus Martinshöhe bietet seinen Mitarbeitern ein ideales Arbeitsumfeld. Und das ist wichtig, denn bei der Bäckerei Sprengard ist noch immer alles „Handarbeit“.

Die Bäckerei Sprengard investiert weiter, diesmal ergeben die Betriebsinvestitionen ein besseres Arbeitsumfeld für die Beschäftigten. Zwei der vier Söhne leiten inzwischen den alteingesessenen Handwerksbetrieb. In den Händen des 38-jährigen Bäckermeisters Daniel liegt die betriebliche Gesamtleitung.

„Wir haben eine neue Backstube geschaffen, und damit das wichtige Herzstück unseres Handwerkbetriebes um mehr als 200 Quadratmeter erweitert“, erläutert Seniorchef Karl Sprengard bei einem „Tag der offenen Türen“ dem großen Publikum selbst die jetzt vollendete Baumaßnahme.

Die Frage, worum es sich bei diesem „betrieblichen Herzstück“ handelt, erübrigt sich – wer die tägliche Betriebsstätte der Sprengard´schen Bäcker betritt, hat die Backstube in einer Größe von gleich zwei Tanzsälen, wie sie früher in den Landgaststätten üblich waren, vor Augen.



Die Investitionen seien diesmal für die Mitarbeiter selbst gewesen, nicht um den Umsatz vielleicht noch weiter zu steigern, verrät der Seniorchef, der im Betrieb die Rolle des „Mädchens für alles“ gern annimmt. Es sei schließlich schön, mit anzusehen wie das, was einmal der Großvater des heutigen Betriebsinhabers mit Fleiß, Emsigkeit und Weitsicht angefangen habe, fortgesetzt wird, sagt Karl Sprengard, welcher den Betrieb vom gleichnamigen Vater übernahm und in jahrzehntelanger Arbeit das schuf, was die Landbäckerei Karl Sprengard heute geworden ist. Eine Bäckerei von der Sickingerhöhe, die mit ihren Produkten und Erzeugnissen für viele Menschen dort und in der Region ein täglicher Lieferant von Spitzenprodukten an Brot, Kaffeeteilchen und Kuchen in allen Variationen ist.

„Bei uns gilt noch immer die Handarbeit“, sagt der jetzige Firmenchef Daniel, der selbst in der Backstube steht und mithilft, dass alles rundläuft.

Vorgebackenes oder Tiefgekühltes, das werde es bei ihnen nicht geben. Der Sauerteig bleibe weiter Trumpf im Traditions-Unternehmen, selbst das Mehl, gemahlen in einer eigenen Mühle im Betrieb, werde noch immer selbst hergestellt, um die vielen verschiedenen Rezepturen für Brot, Brötchen, Kaffeeteilchen und Kuchen für die Kundschaft backen zu können, Brötchen und Kaffeeteilchen werden zudem in einem neuen Ofen hergestellt, der jetzt auch ein Teil der Investition gewesen ist.