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Menschenrechte
Aussicht auf Ausreise für Liu Xiaobo schwindet

Peking. Die Aussicht, dass China den krebskranken Dissidenten Liu Xiaobo zur Behandlung ins Ausland reisen lässt, schwindet: Wie sein Krankenhaus gestern mitteilte, befindet sich der 61-Jährige in einem lebensbedrohlichen Zustand.

Menschenrechtsaktivisten befürchteten hinter der Erklärung eine Hinhaltetaktik, die die Ausreise des todkranken Friedensnobelpreisträgers verhindern solle. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bat Peking um „ein Zeichen der Humanität“.

(AFP)