| 23:28 Uhr

Stopp für Uber
Arizona verbietet bis auf weiteres Roboter-Autos

Phoenix. Nach dem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto von Uber hat der US-Bundesstaat Arizona dem Fahrdienst-Vermittler weitere Fahrten mit seinen Roboterwagen bis auf weiteres untersagt. Der Gouverneur von Arizona, Doug Doucey, forderte in einem Brief an Uber eine strikte Einhaltung der Sicherheitsstandards. Uber hatte nach dem Unfall vor gut einer Woche die Fahrten mit seinen autonomen Fahrzeugen vorläufig ausgesetzt.

Nach dem tödlichen Unfall mit einem selbstfahrenden Auto von Uber hat der US-Bundesstaat Arizona dem Fahrdienst-Vermittler weitere Fahrten mit seinen Roboterwagen untersagt. Der Gouverneur von Arizona, Doug Doucey, forderte eine strikte Einhaltung der Sicherheitsstandards. Uber hatte nach dem Unfall vor gut einer Woche die Fahrten mit seinen autonomen Fahrzeugen vorläufig ausgesetzt.

Ein Uber-Roboterwagen hatte bei einer Testfahrt in Tempe in Arizona eine Frau getötet, die die Straße überquerte. Es war der erste tödliche Unfall mit einem selbstfahrenden Auto. Videoaufnahmen von Kameras des Autos werfen die Frage auf, warum die Sensoren die Fußgängerin, die ein Fahrrad schob, nicht rechtzeitig bemerkt zu haben scheinen. Der Wagen bremste der Polizei zufolge nicht ab und versuchte auch nicht auszuweichen.

Auch der Grafik-Spezialist Nvidia stellt die Fahrten mit seiner Testflotte selbstfahrender Autos vorläufig ein. Man wolle erst aus dem Uber-Unfall lernen, erklärte Nvidia gestern. Die Firma sei Trotzdem überzeugt, dass Roboterwagen auf lange Sicht viel sicherer als menschliche Fahrer sein würden.