| 23:31 Uhr

Olympia
ARD und ZDF kaufen Senderechte

Köln. ARD und ZDF haben den öffentlich-rechtlichen TV-Blackout bei Olympia doch noch verhindert: Die Sender einigten sich im zweiten Versuch auf ein Abkommen mit Rechteinhaber Discovery (Eurosport) und dürfen bis mindestens 2024 dank einer Sublizenz Livebilder von allen vier Spielen zeigen. Vorausgegangen war ein monatelanger Poker um Exklusivrechte, vor allem aber um Millionen. „Wir sind zu einer partnerschaftlichen Einigung gekommen. Die Olympia-Berichterstattung wird größer als jemals zuvor, weil beide Partner berichten werden. Das ist eine Einigung, die für den Zuschauer das Beste herausholt“, sagte Discovery-Geschäftsführerin Susanne Aigner-Drews.

ARD und ZDF haben den öffentlich-rechtlichen TV-Blackout bei Olympia doch noch verhindert: Die Sender einigten sich im zweiten Versuch auf ein Abkommen mit Rechteinhaber Discovery (Eurosport) und dürfen bis mindestens 2024 dank einer Sublizenz Livebilder von allen vier Spielen zeigen. Vorausgegangen war ein monatelanger Poker um Exklusivrechte, vor allem aber um Millionen. „Wir sind zu einer partnerschaftlichen Einigung gekommen. Die Olympia-Berichterstattung wird größer als jemals zuvor, weil beide Partner berichten werden. Das ist eine Einigung, die für den Zuschauer das Beste herausholt“, sagte Discovery-Geschäftsführerin Susanne Aigner-Drews.

ARD und ZDF werden die TV-Berichterstattung schon bei den Winterspielen 2018 im südkoreanischen  Pyeongchang im täglichen Wechsel durchführen. Wie tief beide Sender in die Tasche greifen müssen, um parallel zum Sender Eurosport 1 übertragen zu dürfen, wurde nicht bekannt. „Wir haben uns auf einer wirtschaftlichen Basis getroffen, die für beide Seiten attraktiv ist“, sagte Aigner-Drews.Überraschend kommt der Deal nicht. Seit Wochen befanden sich alle Parteien wieder in Gesprächen, nachdem eine erste Verhandlungsrunde Ende 2016 gescheitert war. Nach dpa-Informationen sollen ARD und ZDF damals rund 200 Millionen Euro für die Sublizenzen bis 2024 geboten haben. Geschätzte 100 Millionen Euro lag man damals auseinander.