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Wahnvorstellungen führten zu Bluttat
Angreifer muss für tödliche Attacke in Psychiatrie

München. () Wegen einer tödlichen Attacke am Bahnhof Grafing muss ein 28 Jahre alte Angreifer dauerhaft in die Psychiatrie. Das Münchner Landgericht II schloss sich gestern den Forderungen von Staatsanwalt, Verteidiger und Nebenklage an. Die Tat gehe auf die psychische Erkrankung des Beschuldigten zurück, sagte der Richter zur Begründung. „Er war nicht schuldfähig, weil er seine Handlungen nicht steuern konnte.“ Er leide unter einer bipolaren Störung. Von dem 28-Jährigen gehe aufgrund seines Gesundheitszustands weiterhin eine hohe Gefahr aus.

() Wegen einer tödlichen Attacke am Bahnhof Grafing muss ein 28 Jahre alte Angreifer dauerhaft in die Psychiatrie. Das Münchner Landgericht II schloss sich gestern den Forderungen von Staatsanwalt, Verteidiger und Nebenklage an. Die Tat gehe auf die psychische Erkrankung des Beschuldigten zurück, sagte der Richter zur Begründung. „Er war nicht schuldfähig, weil er seine Handlungen nicht steuern konnte.“ Er leide unter einer bipolaren Störung. Von dem 28-Jährigen gehe aufgrund seines Gesundheitszustands weiterhin eine hohe Gefahr aus. Der 28-Jährige hatte im Mai 2016 am Bahnhof in Grafing bei München vier Menschen mit einem Messer attackiert, einer von ihnen starb. Der gebürtige Hesse hatte im Prozess die Taten eingeräumt: Er habe gedacht, Deutschland werde von Islamisten überrannt. Um zu überleben, so seine Gedankenwelt, müsse er zum Islam konvertieren und dafür ein Menschenopfer bringen.