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Kolumne Einwurf
Angemessene Anerkennung

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Dass auch an kleinen Standorten viel bewegt werden kann, hat das LAZ Zweibrücken bereits mehrfach bewiesen. Die bei der Gründung 1988 entstandene Idee eines Leistungszentrums, das Athleten bis in die Weltspitze bringen soll, hat nicht erst durch die Erfolge der Speerwurf-Europameisterin Christin Hussong sowie des Stabhochsprung-Weltmeisters Raphael Holzdeppe Früchte getragen.

Schon früher konnten durch engagierte Arbeit von Trainern, Ehrenamtlichen und Vorsitzenden an dem Olympia- und Bundesstützpunkt große nationale und internationale Erfolge gefeiert werden – etwa durch Kristina Gadschiew, Till Wöschler, Jens Werrmann, Nastja und Lisa Ryshich, Andrea Müller oder Margot Kruber sowie allen voran Andrei Tivontchik, der mit Olympiabronze im Stabhochsprung von Atlanta 1996 dem LAZ erstmals zu internationalem Renommee verhalf. Solche Erfolge sind wichtig für die Zukunft. Für den Ansporn der Motoren vor Ort – die derzeit von Bernhard Brenner und Alexander Vieweg angetrieben werden. Vor allem aber für die Förderung des Standorts. Mit der zusätzlichen Ernennung zum Landesstützpunkt Rheinland-Pfalz erhält das LAZ eine angemessene Wertschätzung durch das Land. Dessen zusätzliche Förderung helfen kann, auch künftig Athleten in die Welt zu schicken.