| 22:20 Uhr

Zweibrücken
Andrea Nahles zeigt sich im Biergarten charmant

 Andrea Nahles (rechts) und Angelika Glöckner im Biergarten.
Andrea Nahles (rechts) und Angelika Glöckner im Biergarten. FOTO: dob
Zweibrücken. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Glöckner hat zusammen mit Andrea Nahles (SPD) in Zweibrücken die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs eingeläutet. Im Wirtshaus an der Schließ haben rund 100 Menschen die Bundesarbeitsministerin am Freitagnachmittag beim so genannten „Feierabendgespräch“ kennen gelernt und viele davon konnten auch Fragen stellen.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Glöckner hat zusammen mit Andrea Nahles (SPD) in Zweibrücken die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs eingeläutet. Im Wirtshaus an der Schließ haben rund 100 Menschen die Bundesarbeitsministerin am Freitagnachmittag beim so genannten „Feierabendgespräch“ kennen gelernt und viele davon konnten auch Fragen stellen.

Nahles ist in Zweibrücken nicht nur mitten unter den Bürgern, sie geht zusammen mit der Abgeordneten Angelika Glöckner von Tisch zu Tisch. Es ist ein Termin, wie gemacht für Nahles, die mit ihrer schlagfertigen Art gut ankommt in Zweibrücken. „Also im Fernsehen ist sie ja manchmal ein bisschen anstrengend. Aber so live und direkt am Tisch: Wirklich eine sehr sympathische und humorvolle Frau“, sagt etwa Bernhard Unger aus Zweibrücken. Nahles erklärt ihre Politik, zeigt auf, wo noch etwas zu tun ist und wird nicht müde zu betonen, dass sie als Juniorpartner in der Koalition eben auch darauf angewiesen ist, dass die CDU mitzieht. Im Großen und Ganzen sei ja viel erreicht worden, erklärt die Bundesministerin bei ihrer einführenden Rede.

Ihre größte Sorge sei die Zukunft der Rente. Denn hier unterscheiden sich laut Nahles die Ansätze der beiden großen Parteien eklatant. Die Union sehe bis 2022 erst einmal keine Handlungsbedarf bei der Rente. „Wir müssen das Rentenniveau stabilisieren. Die Rentenformel wurde Anfang der 2000er geändert. Damals war die Ausgangslage aber eine ganz andere, heute geht es uns viel besser“, so Nahles.



Es menschelt auch in Zweibrücken. Vor allem als Andrea Nahles berichtet, dass sie im vergangenen Sommer inkognito mit einem Wohnmobil und ihrer Tochter unterwegs war. Da sei sie auch ein paar Tage in und um Zweibrücken gewesen. „Ihr habt so eine schöne Gegend hier, deshalb komme ich immer gerne nach Zweibrücken“, verkündet Nahles.

Nach gut zwei Stunden ist sie wieder weg. Viele der anwesenden Genossen bleiben noch ein bisschen beisammen und sprechen sich Mut für die Bundestagswahlen im September zu.