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Klima-Streit im Spiegel der Presse

Der „Donaukurier“ (Ingolstadt) schreibt zur Reaktion der CSU auf die Angebote der Grünen beim Thema Klimaziele:

Die „Frankenpost“ (Hof) beschreibt die Stimmung in der FDP vor dem Dreikönigstreffen:

Die FDP hat sich neu erfunden – gestandene Sozialliberale aus vergangener Zeit aber fühlen sich unter dem smarten Parteichef Christian Lindner ausgespielt und an den Rand gedrängt. (...) Lindner hat gerade Erfolg, indem er die ehemalige linksliberale Handschrift tunlichst vermeidet und eine Politik macht, die dem Geschmack derer entspricht, die letztlich davor zurückschrecken, AfD zu wählen. Da sind immer die Anspielungen, die auch Populisten ansprechen. Im Augenblick mutet Christian Lindner wie ein politischer Seiltänzer an. Doch Sabine Leutheusser-Schnarrenberger gibt die einsame Ruferin, deren Stimme in der FDP momentan kaum mehr Gewicht hat.



Der „Weser-Kurier“ (Bremen) kritisiert das Netzwerkdurchsetzungsgesetz gegen Hass im Netz:

Das Gesetz ist schon im Ansatz fragwürdig. Es kann nicht angehen, dass internationale Konzerne darüber bestimmen, welche Kommentare auf den Social-Media-Plattformen durch die Meinungsfreiheit gedeckt sind und welche nicht. Justizminister Heiko Maas hat Facebook, Twitter & Co. zum Richter gemacht. Die Gefahr ist groß, dass die Unternehmen dieses Recht eher eng auslegen – aus Angst vor Geldbußen von bis zu 50 Millionen Euro, wenn strafbare Inhalte nicht gelöscht werden.

Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ meint zu den bekannt gewordenen  Sicherheitslücken auf IT-Chips:

Durch die neu entdeckte Sicherheitslücke ist auf unsere Hardware, vom PC über das Smartphone bis zu Geräten im vernetzten Zuhause,  kein hundertprozentiger Verlass mehr. Da der Kern des Problems eine Schwachstelle in einem branchenweit angewandten Verfahren bei der Herstellung von Computerchips ist, betrifft es Milliarden Geräte. Und solange es keine zuverlässige Lösung gibt, können wir unsere Träume von einem sicheren Alltag im smarten Zuhause und einer entspannten Fahrt im autonomen Auto ad acta legen. Wie es aussieht, wird sich das auch so schnell nicht ändern. Denn statt die Sicherheitslücke mit Stumpf und Stiel auszumerzen, doktern die Hersteller lieber an den Symptomen herum.

Die „Westfälischen Nachrichten“ (Münster) meinen dazu:

Für die meisten Anwender ändert sich kaum etwas: Sie haben sich der Technik schon immer hilflos ausgeliefert gefühlt. Neu dürfte dieses Gefühl nun für viele ambitionierte Anwender und Fachleute sein. Gegen echte Sicherheitslücken in den zentralen Hardware-Bauteilen sind auch sie nicht gewappnet. „Meltdown“ und „Spectre“ sind echte Katastrophen – für Firmen wie Privatleute.