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Was geschah am 22. September?

2013 gewinnt die CDU/CSU die Bundestagswahl, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kann aber die Koalition mit der FDP nicht fortsetzen. Die Liberalen scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde und sind erstmals seit 1949 nicht mehr im Parlament vertreten.



1998 marschieren Truppen aus Südafrika und Botsuana in das kleine südafrikanische Königreich Lesotho ein, um dort nach wochenlangen Unruhen die Regierung zu unterstützen.

1981 fährt der französische Hochgeschwindigkeitszug TGV auf seiner Jungfernfahrt von Paris nach Lyon.

1968 ist die Verlegung der Tempel von Abu Simbel (Bild) in Ägypten an einen höher gelegenen Ort offiziell abgeschlossen. Sie drohten im angestauten Nassersee zu versinken. In einer technischen Meisterleistung ist die komplette Anlage 1965 bis 1968 abgetragen und an einer 64 Meter höher gelegenen Stelle neu errichtet worden.⇥Foto: dpa

1968 erhält als erster Afrikaner der senegalesische Staatspräsident und Dichter Léopold Sédar Senghor den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

1945 wird der Rundfunksender der britischen Militärregierung, Radio Hamburg, zum Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR). Es ist die erste öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt der Bundesrepublik.

1955 begründet Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) in einer Regierungserklärung zu seiner vorangegangenen Moskaureise den Alleinvertretungsanspruch der Bundesregierung „für ganz Deutschland“.

1838 nimmt die Berlin-Potsdamer Eisenbahn-Gesellschaft auf ihrer Teilstrecke Zehlendorf-Potsdam den Verkehr auf. Am 29.  Oktober 1838 wird die Verlängerung von Zehlendorf nach Berlin eröffnet.

Was geschah am 23. September?

2015 tritt der VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn wegen der Affäre um manipulierte Abgastests zurück.

2008 tötet ein Amokläufer in einer Berufsschule im westfinnischen Kauhajoki neun Mitschüler und einen Lehrer. Der 22 Jahre alte Waffennarr erschießt sich danach selbst.

1993 verabschiedet das südafrikanische Parlament ein Gesetz über die Einrichtung eines gemischten „Übergangs-Exekutivrates“, der die Ära der weißen Herrschaft beenden soll.

1973 wird Juan Domingo Perón nach langjährigem Exil erneut zum argentinischen Präsidenten gewählt.

1963 wird in Stockholm Ingmar Bergmans Film „Das Schweigen“ mit Ingrid Thulin in der Hauptrolle uraufgeführt. Der Film löst wegen einiger Sexszenen einen Proteststurm und eine Zensurdebatte aus.

1928 brennt in Madrid das 1857 aus Holz erbaute Teatro Novedades völlig nieder. 67 Menschen kommen ums Leben, mehr als 200 werden verletzt.