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Thomas Kewel (parteilos).
Thomas Kewel (parteilos). FOTO: Lutz Fröhlich
„Ich kann immer wieder sehen, wenn ich in der Fußgängerzone unterwegs bin, welche Läden schließen, und das stimmt mich traurig. Der Leerstand frisst sich durch die Fußgängerzone immer weiter fort, und der Siegeszug durch Online-Konkurrenz zieht sich ungehemmt weiter.

Immer mehr kleinere Boutiquen und Läden geben auf. Das darf einfach nicht so weitergehen.

Wenn ich Oberbürgermeister werde, ist mein Anliegen, das zu verhindern. Klar ist die digitale Zukunft nicht aufzuhalten, und das ist auch gut. Aber durch pfiffige Ideen und Konzepte, die man auch fördern sollte, um es den Einzelhändlern zu ermöglichen, ihre Umsätze zu halten, könnte eine gesunde Konkurrenz gegenüber Versandhändlern aufgebaut werden.

Eine pfiffige Idee wäre zum Beispiel, dass Einzelhändler sich digital vernetzen und auf Fahrradkuriere setzen und dadurch schneller als Versandhändler agieren können. Zweibrücken ist eine großartige Gemeinde und es wäre schade, wenn das Ladensterben weitergehen würde. Deswegen müssen wir schlau handeln und pfiffige Ideen und Konzepte fördern, schnellstmöglich,bevor es zu spät ist.“