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Marold Wosnitza (SPD).
Marold Wosnitza (SPD). FOTO: Marold Wosnitza / Claudia Fahlbusch
„Ich würde behaupten, dass heute genauso intensiv über Kommunalpolitik diskutiert wird wie früher. Früher wie heute diskutierte man sie von Angesicht zu Angesicht: Am Stammtisch, beim Kaffee oder im Bus – Kommunalpolitik war und ist immer ein wichtiges Thema.

Die sozialen Medien kamen nur dazu: Der Stammtisch ist größer geworden.

Was stimmt, ist, dass das parteipolitische Engagement weniger geworden ist. Aber aktive politische Mitgestaltung nur über Engagement in Parteien zu definieren, greift mir zu kurz. Zweibrücken ist bunt. Patenschaftsnetzwerk, Bürgerinitiativen, das Engagement für die Wiederbelebung der S-Bahn sind nur eine kleine Auswahl von politischen Aktivitäten, die in Zweibrücken Wirkung zeigen.

Politisches Engagement ist vor allem durch Beteiligung zu steigern. Viele Menschen wollen sich für bestimmte Themen einbringen, auch außerhalb von den politischen Parteien. Und wenn sie ein klares Ziel vor Augen haben, wie S-Bahn oder soziale Stadt, dann tun sie das auch. Für mich heißt dies, die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger gezielt an den Projekten der Stadt zu steigern. So können die Zweibrücker etwas bewegen, was die Identifikation mit und die Akzeptanz für die Projekte erhöht.“