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Marold Wosnitza (SPD).
Marold Wosnitza (SPD). FOTO: Marold Wosnitza / Claudia Fahlbusch
„Am Freitag habe ich mit zwei jungen Flüchtlingen gesprochen. Einer hat gerade die Schule beendet und sucht eine Lehrstelle, der zweite hat mir stolz von seinem Notenschnitt von 1,5 erzählt.  Zwei Bespiele, die zeigen, dass die enorme kommunale Herausforderung Integration gelingen kann, wenn ein Mensch sich integrieren will und die Gemeinschaft den Willen zur Integration hat.

Zweibrücken will integrieren und hat schon viel geleistet: Sprach- und Integrationskurse, Wohnraumangebot, Schulbegleiter, Kita-, Schul- und Hochschulangebote und integrative Freizeitangebote. Wo nötig und möglich möchte ich diese Angebote verstärken, aber auch ihre Wirksamkeit überprüfen, damit wir rechtzeitig nachsteuern können.

Ohne das vielfältige ehrenamtliche Engagement wäre vieles unmöglich. Mir ist wichtig, mit ehrenamtlichen Gruppen zu sprechen, zu prüfen, wo deren Arbeit unterstützt und wie die einzelnen Initiativen besser vernetzt werden können.

Integration in den Arbeitsmarkt ist der nächste Schritt. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels kann das eine Chance für Flüchtlinge und Betriebe sein. Hier möchte ich in Zukunft helfen. Den jungen Flüchtling in Ausbildung zu bringen, ist gelebte Integration.“