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Marold Wosnitza (SPD).
Marold Wosnitza (SPD). FOTO: Marold Wosnitza / Claudia Fahlbusch
„Sinkenden Bevölkerungszahlen kann nur durch Zuzug und vielfältige Bildungs-, Betreuungs-, Sport- und Freizeitangebote für Familien entgegengewirkt werden. Die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen, sowie eine selbstbewusste Vermarktung unserer Stadt Zweibrücken als familienfreundlichen Ort mit positivem Lebensgefühl sind dabei zentral.

Der steigende Seniorenanteil verlangt zudem besondere städteplanerische Aktivitäten. Neben finanzierbarem seniorengerechtem Wohnen und flexibleren Formen von Pflege und Betreuung vor Ort, muss ein weites Spektrum an Aufgaben angegangen werden. Themen wie Mobilität, Freizeitangebote, Sozialkontakte und Verbleib in der eigenen Wohnung müssen gemeinsam mit den Betroffenen bearbeitet werden. Wir müssen Stadtentwicklung auch durch die Augen von Senioren sehen. Sie sind die Experten für ihre Lebenssituation.

In den letzten Tagen habe ich mit einigen Senioren über das Thema gesprochen und es wurde deutlich, dass oft schon kleine Dinge das Leben erleichtern: zum Beispiel Handläufe an beiden Treppenseiten, längere Ampelphasen, Sitzgelegenheiten, seniorengerechter Service bei Banken und Verwaltung. Diesen Problemen sollte doch schnell begegnet werden können.“