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Wegen Beteiligung an Randale nach Partie gegen Union Berlin
1. FC Köln schließt neun Randalierer aus Verein aus

Köln. Fußball-Zweiligist 1. FC Köln hat neun Mitglieder wegen der Beteiligung an der Randale nach der Partie gegen Union Berlin aus dem Verein ausgeschlossen. Das teilte der Club gestern mit. Dabei handele es sich um Personen, die nach dem Punktspiel am 13. August von der Polizei wegen der Beteiligung an einem Angriff auf einen Berliner Fanbus festgenommen worden waren.

Diese FC-Anhänger gelten als „Wiederholungstäter“ und seien „nicht mehr tragbar“, weil sie „das Ansehen des FC und seiner Fans massiv beschädigt“ hätten, hieß es. Weitere Clubmitglieder, die bei den Ausschreitungen in der Nacht zum 14. August erstmals aufgefallen waren, erhielten ein „ermahnendes Schreiben“ des 1. FC Köln. Insgesamt wurden bei den Vorfällen 28 Personen festgenommen. Zudem fordert der FC von zwei Personen Regress in Höhe von 14 000 Euro. Sie hatten sich beim Bundesliga-Heimspiel gegen Mönchengladbach im Januar als Ordner ausgegeben und eine Fahne vom Gästeblock entwendet. Der DFB hatte danach eine Geldstrafe gegen den Club verhängt, die der FC nun zurückfordert.