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Schüler der Mauritiusschule besichtigten die Werle GmbH Zweibrücken



Zweibrücken
Schüler der Mauritiusschule besichtigten die Werle GmbH Zweibrücken
05.06.2013 15:02
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Peter Gerst demonstriert Kindern, wie man einen Linoldruck anfertigt. Foto: Andreas Koschela
Im Rahmen des Merkur-Projektes „Zeitung macht Schule“ besuchten gestern sechzehn Schüler die Merkur-Druck-Werke in der Luitpoldstraße in Zweibrücken. Dort gab es viel zu erleben und zu erfahren; von Anekdoten über die Druckkunst bis hin zum Ausdruck des eigenen Namens mit einer alten, aber immer noch funktionierenden Maschine.
„Diesen Mann kennt Ihr sicher alle“, begann Kurt Werle seine Führung durch die Welt des Druckens mit einem Foto von Johannes Guttenberg. Zusammen mit Peter Gerst, beide Schriftsetzmeister der alten Drucktechnik und Mitglieder des Fördervereins Erlebnis-Druckmuseum Zweibrücken, ließ er mit viel Anschauungsmaterial und Mitmachpassagen die Geschichte des Druckens lebendig werden. Als „die größte Erfindung der zivilisierten Welt“ beschrieben die beiden die Erfindung des Buchdrucks; nur dadurch habe Wissen an viele Menschen verteilt werden können.

„Auch unsere Region profitierte vom Drucken; Zweibrücken hatte eine der ersten Druckmaschinen überhaupt“, erklärte Peter Gerst. Das beeindruckte die Schüler sehr. Die sechzehn Kinder, 13 bis 19 Jahre alt, folgten der detaillierten, mit zahlreichen wertvollen Unikaten untermauerten Vorführung staunend und gespannt. „Wir wollen einen Bericht in der Schülerzeitung über unseren Besuch bringen“ erklärte eine der Lehrpersonen, Susanne Junker. Vier Jungredakteure saßen im Publikum und stellten gezielte Fragen. Katharina Ficht, eine Schülerin, wollte zum Beispiel wissen, wann die erste Zweibrücker Zeitung erschien. „Das war 1763“, antwortete Peter Gerst und zeigte den Schülern ein Exemplar dieser historischen Zeitung.

„Die Schüler zeigen viel Interesse an Zeitungen, seit das Projekt bei uns läuft“, erklärt Susanne Junker stolz. Viele der lern- oder geistig behinderten Schüler kennen keine Zeitung von zuhause aus; nach einigen Wochen mit der Aktion „Zeitung macht Schule“, bei der Schüler einige Wochen die Zeitung an die Schule geliefert bekommen, seien sie jeden Morgen sehr gespannt gewesen. Die meisten Schüler machen auch bei der Schülerzeitung mit; die, die nicht lesen oder schreiben können, helfen anders aus. Als Nächstes steht ein Besuch einer Saarbrücker Druckerei auf dem Programm.ako

Bei Interesse an einer Besichtigung: Kontaktaufnahme unter (0 63 32) 1 54 82.
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