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Es regnet wieder Blech vom Himmel



Zweibrücken
Es regnet wieder Blech vom Himmel
Von Michael Siering, 14.11.2016 14:23
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Shooterfreunde und bekennende Liebhaber spannender Onlinegefechte können sich in diesem Herbst nicht beschweren. Mit der 2. Auflage von „Titanfall“ aus dem Hause Electronic Arts bringen die Macher von Respawn Entertainment nun den nächsten Kandidaten in die Verkaufsregale.
Shooterfreunde und bekennende Liebhaber spannender Onlinegefechte können sich in diesem Herbst nicht beschweren. Mit der 2. Auflage von „Titanfall“ aus dem Hause Electronic Arts bringen die Macher von Respawn Entertainment nun den nächsten Kandidaten in die Verkaufsregale.
„Titanfall“? Wird sich manch Kenner des ersten Teils verwundert fragen - waren das nicht diese futuristischen Robotergefechte ohne eingebundenen Kampagnenmodus für Einzelspieler? Richtig! Aber diesmal haben die Entwickler wohl etwas länger in den Community-Foren gestöbert und sich die Kritik zu Herzen genommen.

Respawn Entertainment liefert nicht einfach nur eine belanglose Kampagne, sondern bietet dem Spieler ein hollywoodreifes Szenario rund um den jungen Milizsoldaten John Cooper, der ganz überraschend bei seinem ersten Auftrag zum Titan-Piloten wird. An manchen Stellen mit etwas zu viel Pathos aber dafür mit jeder Menge handfester Überraschungen. Gute acht Stunden dürfen wir uns an diesem Szenario erfreuen, sowie an den wunderschönen Umgebungs-Settings und dem verschmitzten Charme unseres Titans. Ich gebe zu, dass mich schon lange keine Einzelspieler-Kampagne mehr so gefesselt hat wie in „Titanfall 2“.
 
        
 
Was danach bleibt, sind die bereits bekannten Multiplayerschlachten mit oder ohne Titanunterstützung. Selbst Spieler denen die Kampfkolosse nach einiger Zeit gehörig gegen den Strich gehen, bekommen im „Piloten gegen Piloten“ Modus beste Onlinekost.

Irgendwie merkt man dem futuristischen Kampf der Miliz gegen die IMC mit seinen Wandläufen und Turbosprüngen aber an, dass hier keine Unbekannten seitens der Entwickler am Werk waren, zeichneten sich doch einige Mitarbeiter von Respawn Entertainment bereits für das gelobte Call of Duty 4: Modern Warefare mitverantwortlich. Das Leveldesign ist jedenfalls durchdacht und die Landschaften und Gebäude mit zeitgemäßen Texturen überzogen. Zudem läuft das Spiel auf allen Systemen absolut flüssig und die Ladezeiten liegen im erträglichen Bereich. Deutlich gewerkelt wurde aber vor allem am Waffensound. Jedes Schießeisen bietet einen eigenen charakteristischen Sound und sorgt damit für ein individuelleres Schussgefühl. Somit werden in den hektischen Gefechten Treffer für den Spieler besser spürbar, denn wenn es nach etwa der halben Runde jede Menge Titans vom Himmel regnet, kann die Übersicht schnell schon mal verloren gehen.
 
       
 
Bevor ich mich aber in die Schlacht stürze, passe ich die Settings meiner Piloten und meiner Titans an die Karte an. Aus der Fülle an Möglichkeiten  unterschiedlicher Waffen, Piloten und Titans sollte wohl für jeden Geschmack etwas dabei sein und für die entsprechende Langzeitmotivation sorgen Unmengen von freischaltbaren Extras, Skins und Spieleremblemen.

Einen Punktabzug gibt es von mir einzig aus dem Grund, dass sich die derzeit neun spielbaren Maps zu sehr gleichen. Irgendwie scheinen diese austauschbar zu sein. Auch ist Titanfall 2 aus meiner Sicht zu sehr Nischenprodukt, denn die Schlacht zweier befeindeter Parteien in ferner Zukunft mit waffenstrotzenden Riesenrobotern dürfte nicht jedermanns Sache sein.

Eine Alternative zum fast zeitgleich erschienenen Call of Duty–Ableger ist diese Perle aus dem Hause Electronic Arts allemal.
 

Spielwertung (Schulnote): 2+

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