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Studie: Länder mit Atomkraft schieben Kostenwelle vor sich her



Studie: Länder mit Atomkraft schieben Kostenwelle vor sich her
20.10.2012 00:08
Münster. Länder, die anders als Deutschland weiterhin auf die Atomkraft setzen, schieben nach Berechnungen des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) eine große Kostenwelle vor sich her
Münster. Länder, die anders als Deutschland weiterhin auf die Atomkraft setzen, schieben nach Berechnungen des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) eine große Kostenwelle vor sich her. Bei einem rechtzeitigen Ersatz von Altanlagen durch neue Atomkraftwerke müssten sie bis 2030 mit Kosten von 1,1 Billionen Euro rechnen, teilte IWR-Direktor Norbert Allnoch am Freitag in Münster mit. Hätte Deutschland sich nicht für die Energiewende entschieden, müssten 82 Milliarden Euro in die Atomkraft investiert werden. Das IWR geht in seiner Rechnung davon aus, dass die Laufzeit der Anlagen nach 40 Jahren nicht verlängert wird und ein Neubau rund sieben Jahre dauert. Mit 396 Milliarden Euro kommt auf die USA die größte Kostenwelle zu. Das Land hat mit 32,9 Jahren den ältesten Kraftwerkspark. Frankreich folgt mit 27,6 Jahren auf Platz zwei. Hier müssten laut IWR bis 2030 rund 213 Milliarden Euro investiert werden. "Mit der Energiewende haben wir in Deutschland eine sehr wichtige Entscheidung vorgezogen", sagt Allnoch. dpa

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