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Das Selbstvertrauen soll zurückkehren



Homburg
Das Selbstvertrauen soll zurückkehren
Von Markus Hagen, 21.04.2017 08:28
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FCH-Trainer Jürgen Luginger hofft heute Abend in Worms auf einen guten Einstand. Foto: Hagen
Jürgen Luginger gibt heute in Worms sein Debüt als Homburger Trainer. In die Karten lässt er sich vorher nicht schauen.
Noch fünf Spiele hat der FC Homburg. Genügend Chancen, die nötigen Punkte für den Klassenverbleib in der Regionalliga Südwest zu holen. Für NeuTrainer Jürgen Luginger mit Sicherheit keine einfache Aufgabe. Vor dem Spiel heute Abend um 19 Uhr in der EWR-Arena beim Ligaachten Wormatia Worms zeigt er sich aber zuversichtlich: „Die Mannschaft hat die Qualität, um die Liga zu halten.“

Am Dienstag hatte der 49-jährige Fußballlehrer den Regionalligakader der Grün-Weißen bei einem Benefizspiel in Friedrichsthal gegen eine Saarlandauswahl zum ersten Mal betreut. Mit einem 10:0-Sieg hatten die GrünWeißen ihr Soll erfüllt. „Meine Spieler haben sich gut präsentiert und konzentriert gearbeitet“, blickt Luginger zurück. Gleiches habe er auch in den bisherigen Trainingseinheiten beobachten können.

„Wichtig ist es, dass die Jungs nach den vielen Negativerlebnissen in den letzten Wochen und Monaten wieder zu ihrem Selbstvertrauen zurückfinden und an sich glauben.“ In vielen Einzel- und Teamgesprächen habe er bisher versucht, dass seine Spieler die Misserfolge ausblenden und sich ganz auf die nächsten Aufgaben konzentrieren. Nur wenn man selbst an sich glaube, könne man auch wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Gegner Worms hatte Luginger am vergangenen Samstag beim 2:0-Auswärtssieg bei der U23 des 1. FC Kaiserslautern unter die Lupe genommen.

„Worms hat eine spielstarke Mannschaft, die nach dem Sieg noch mehr vor Selbstvertrauen strotzen wird.“ Dennoch betont Luginger: „Wir haben auch in Worms eine Chance, wenn wir von Beginn an konzentriert in der Defensive stehen.“ Luginger spricht die vielen Gegentreffer seiner Mannschaft in den Wochen nach der Winterpause an. In diesem Jahr kassierte der FCH in seinen zehn Punktspielen bereits 25 Gegentore. „Zuerst gilt es für uns, dass wir ohne Gegentor bleiben“, fordert er.

Sein Ziel in Worms: „Möglichst lange Zeit die Null halten, um dann irgendwann selbst zu treffen.“ Der Zeitraum sei egal. Man könne auch in der 80. Minute noch das Tor erzielen. Ob bis dahin aber die Kondition bei seinen Spielern reicht? Die fehlende körperliche Fitness wurde in den vergangenen Wochen häufig kritisiert. „Diesen Vorwurf an meinen Vorgänger kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe diesbezüglich keine Defizite festgestellt“, betont Luginger.

Einige taktische Veränderungen werde er in Worms vornehmen. Welche, das wollte er bei der Spieltagskonferenz allerdings nicht verraten. Auch nicht, wer heute Abend im Tor stehen wird. Nachdem die Sperre der bisherigen Nummer eins, Niklas Jakusch, abgelaufen ist, ließ Luginger offen, ob Vertreter Patrick Bade weiter in der Anfangself stehen wird, oder Jakusch wieder zwischen die Pfosten zurückkehrt.

„Das entscheide ich erst kurzfristig“, spricht Luginger von einem Bauchgefühl bei der Besetzung der Torhüterposition. Beide Keeper hätten im Training einen guten Eindruck hinterlassen. Christian Lensch, der am Dienstag im Benefizspiel wegen Grippe fehlte, steht wieder zur Verfügung. Fraglich ist der Einsatz von Kai Heerings wegen Rücken- und Nackenproblemen. Weiterhin ausfallen wird Gevero Markiet wegen muskulären Problemen im rechten Oberschenkel.
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