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Knapper Pleite in Schwenningen folgte gestern Abend 6:3-Sieg gegen Heilbronn



Zweibrücken
Hornets bügeln Fehlstart aus
Knapper Pleite in Schwenningen folgte gestern Abend 6:3-Sieg gegen Heilbronn

Von Svenja Hofer, 09.01.2017 02:00
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Die frühe Führung in Schwenningen durch Tom Tracy diente den Hornets nicht als Initialzündung. Sie unterlagen zum Auftakt.Foto: mw/pmz

Foto: mw/pmz
Den Jahresbeginn hatten sich die Hornets anders vorgestellt. Der Doppelspieltag in der Eishockey-Regionalliga Südwest begann am Freitag mit einer 4:5-Niederlage in Schwenningen. Gestern Abend folgte dann aber ein 6:3-Heimsieg im Topspiel gegen Heilbronn und damit die Tabellenführung.

Nicht den erhofften Einstand ins Jahr hat es für den EHC Zweibrücken gegeben. Beim Schwenninger ERC mussten die Hornets im vierten Spiel unter Neu-Trainer Tomas Vodicka die erste Niederlage hinnehmen. 4:4 stand es nach der regulären Spielzeit der Partie in der Eishockey-Regionalliga Südwest, mit 4:5 (1:1/2:1/1:2/0:1) zogen die Gäste am Freitagabend nach Penaltyschießen schließlich den Kürzeren. „Es war einfach nicht unser Tag“, ärgerte sich Vodicka gestern vor dem zweiten Spiel des Wochenendes gegen Heilbronn über den Auftritt seiner Mannschaft. „Es hat überall etwas gefehlt, wir haben ohne Teamgeist gespielt – absolut nicht wie eine Mannschaft.“ Dabei hatte der Coach vor der Partie gewarnt, den Tabellenvorletzten nicht an dem klaren 18:2-Sieg aus dem Hinspiel zu messen, als sie mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hatten. „Der ein oder andere hat aber vielleicht dennoch gedacht, es geht wieder so einfach.“ Ging es aber nicht. Von Beginn an war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. „Nie lag ein Team mehr als ein Tor vorne“, erklärte Vodicka. Der frühen Führung durch Tom Tracy, der nach Vorarbeit von Stephen Brüstle und Maximilian Dörr das 1:0 erzielte, ließen die Schwenninger Fire Wings das 1:1 durch Christopher Kohn (16.) folgen. Andersherum lief es dann im zweiten Abschnitt. Schwenningen legte durch Stefan Schäfer vor, doch nur 40 Sekunden später glichen die Hornissen durch Tim Essig aus (24.) Kurz vor Drittelende erhöht Brüstle nach Vorarbeit von Ryan McDonald noch auf 3:2. Doch auch diese Führung des Tabellenzweiten hielt nicht lange. Im letzten Abschnitt zogen die Fire Wings durch David Rusin (46.) wieder gleich. Fünf Minuten vor Schluss wähnten sich die Hornets durch das 4:3 durch Bernd Hartfelder auf der Siegerstraße. Doch den Hausherren gelang noch der Ausgleich (Simon Schlenker, 58.). Das Penaltyschießen musste her. Hier versagten den Hornets die Nerven. Die Schwenninger durften nach jeweils sechs Schussversuchen – bei den Hornets trafen je nur einmal Tracy und McDonald – als Sieger vom Eis. Die Lage in der Tabelle blieb trotz der Niederlage vor dem Spitzenspiel gestern Abend in Zweibrücken allerdings unverändert. Denn auch Ligaprimus EHC Eisbären Heilbronn hatte zum Auftakt bei den Stuttgarter Rebells mit 4:5 nach Penaltyschießen verloren. Dennoch forderte Vodicka vor dem Topspiel von seinen Jungs eine andere Einstellung als in Schwenningen. „Hier dürfen wir es uns nicht erlauben, dass jeder nur für sich spielt.“

Eine Ansage, die sofort gefruchtet hat: In der heimischen Arena gelang den Hornets mit 6:3 (2:2/1:0/3:1) gestern Abend ein Erfolg gegen Spitzenreiter Eisbären Heilbronn.

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