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3:1 – Hornets stehen im Finale



Zweibrücken
3:1 – Hornets stehen im Finale
Von Gerrit Dauelsberg, 20.03.2017 02:00
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Wie das gesamte Team zeigte sich auch EHC-Spieler Felix Stokowski im gestrigen Spiel der Hornets gegen Eppelheim äußerst kampfstark. Am Ende zogen die Zweibrücker verdient ins Finale ein. Foto: Marco Wille

Foto: Marco Wille
Eine starke Leistung hat Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken gestern im entscheidenden dritten Playoff-Halbfinalspiel gegen Eppelheim geboten.

Finale! Nach einem 3:1 (2:1/1:0/0:0) über den EC Eppelheim spielt der EHC Zweibrücken nun um die Meisterschaft in der Eishockey-Regionalliga. Vor ausverkauftem Haus behielten die Hornets gestern Abend im entscheidenden Halbfinal-Spiel die Nerven und boten eine starke Mannschaftsleistung. Ein „Extralob“ hatte der Zweibrücker Trainer Tomas Vodicka für Torhüter Steven Teucke übrig, der den verdienten Erfolg mit zahlreichen starken Aktionen festhielt.

„Don't stop me now“ – dieser Hit der britischen Rockband Queen wurde kurz vor dem Anpfiff in der Ice-Arena gespielt. Und es wirkte von der ersten Minute an so, als ob die Hornets den Titel des Songs zum Motto des dritten Halbfinal-Spiels machen wollten. Sie wollten sich nicht stoppen lassen von den Eppelheimern auf dem Weg ins Finale: Von Beginn an zeigten sie, wer der Chef auf dem Eis ist.

Schon in der ersten Minute hatte Maximilian Dörr gleich zweimal die Gelegenheit zur Führung. In der 4. Minute verfehlte Felix Stokowski nur knapp. Es war mächtig Dampf im Spiel der Hornets, auch wenn die Gäste anschließend ebenfalls zwei gute Möglichkeiten vergaben. Dennoch war die Führung der Hornets, die deutlich druckvoller als Eppelheim agierten, hochverdient: Marc Lingenfelser netzte nach elf Minuten nach Vorarbeit von Tom Tracy und Ryan McDonald ein.

Ein starkes Zusammenspiel zwischen den beiden US-Boys sorgte nur drei Minuten später für den nächsten Zweibrücker Treffer: Tracy spielte auf der linken Seite zu McDonald, der wiederum Tracy bediente – 2:0 (14.).

Die beiden Amerikaner waren es auch, die die Hornets-Führung kurze Zeit später hätten ausbauen können. Zunächst vergab Tracy (15.), anschließend McDonald (17.). Es war das einzige Manko, das Trainer Vodicka gestern im Spiel seiner Mannschaft ausmachte: die Chancenverwertung. „Das ist schon länger unser Problem“, sagte der Coach nach dem Spiel. Und so blieb die Partie offen – auch weil Gäste-Stürmer Lukas Sawicki inmitten der Zweibrücker Drangphase auf 1:2 verkürzte (18.).

Nach der ersten Drittelpause folgten dann etliche Strafzeiten – auf Seiten der Eppelheimer. Gleich vier Mal hatten die Hornets innerhalb kürzester Zeit die Chance, bei eigener Überzahl die Führung auszubauen. Und beim vierten Powerplay war es dann soweit: Tracy erzielte nach Vorlage von Dörr seinen zweiten Treffer des Abends (35.). Die Eppelheimer wiederum hatten nur ein einziges Mal Überzahl auf dem Eis. Die wenigen Strafminuten waren gestern ein großer Pluspunkt aufseiten der Hornets: „Wir haben sehr diszipliniert gespielt“, lobte Vodicka sein Team.

Im Schlussabschnitt nahm die Anzahl der Hornets-Chancen etwas ab. Dafür gelang es den Gastgebern recht gut, die Eppelheimer vom eigenen Tor fernzuhalten. Den Rest erledigte der überragende Schlussmann Teucke, den die Fans in einer Merkur-Aktion nicht umsonst zum „Spieler der Saison“ gewählt haben. Und so durften 1250 Fans, die das ganze Spiel über für eine fantastische Stimmung gesorgt hatten, in den letzten Sekunden so langsam aber sicher anfangen zu feiern. „Finale, oho!“ hallte es von den Rängen.

In eben jenem Finale kommt es zu einer Neuauflage des Vorjahres-Endspiels: Denn auch die Eisbären Heilbronn setzten sich gestern im entscheidenden dritten Spiel daheim gegen Hügelsheim durch. Ein kleiner Nachteil für die Hornets: Sollte auch dann eine dritte Partie notwendig werden, würde sie in Heilbronn stattfinden.

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