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SVK muss um Klassenverbleib zittern



Zweibrücken
SVK muss um Klassenverbleib zittern
Von ski/maw, 15.02.2017 02:00
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Gegen den TV Limbach gab es für den SVK um Waldemar Schill nichts zu holen. Foto: Marco Wille

Foto: Marco Wille
Die Verbandsliga-Volleyballer unterliegen am Heimspieltag jeweils 1:3 gegen Göttelborn und Limbach.

Ein rabenschwarzes Wochenende liegt hinter den Volleyballern des SVK Zweibrücken. Am Heimspieltag gingen sie in beiden Spielen der Verbandsliga leer aus. Zunächst musste sich das Team von Alexander Hoffmann dem direkten Konkurrenten TV Göttelborn 1:3 (20:25/25:15/19:25/12:25) geschlagen geben, danach folgte eine weitere 1:3 (25:21/21:25/19:25/17:25)-Pleite im Derby gegen Spitzenreiter TV Limbach. „So hatten wir uns das definitiv nicht vorgestellt. Dass wir heute ohne Punkte rausgehen, ist bitter“, sagte Hoffmann enttäuscht.

Gegen Göttelborn sah es zunächst nach einem engen Kampf aus. Über 7:5 und 14:14 zogen die Gäste im ersten Abschnitt aber doch auf 19:15 vorbei und entschieden ihn mit 25:20 für sich. Im nächsten Durchgang übernahm die Hoffmann-Truppe das Kommando, setzte sich auf 16:11 ab. Über 23:12 ging dieser Satz klar an die Gastgeber (25:15). Dieser Aufschwung hielt allerdings nicht an. Dem schnellen 2:6-Rückstand liefen die Zweibrücker im dritten Abschnitt hinterher. „Auch wenn wir elf Mann dabei hatten, hat man gemerkt, dass wir nicht eingespielt sind“, erklärte der SVK-Coach die fehlende Konstanz. „Wir haben einige Schichtarbeiter im Team, dadurch fehlen immer welche im Training.“ So ging der dritte Satz mit 25:19 an die Gäste. Ein großes Aufbäumen des SVK gab es auch danach nicht mehr. Über 3:7 und 5:14 musste sich die Mannschaft im vierten Satz schließlich 12:25 und damit auch insgesamt geschlagen geben. „Die Schiedsrichter haben viel abgepfiffen, gerade mit unserem Steller hatten wir Probleme. Dafür hat Daniel Hoffmann seine Sache über Außen sehr gut gemacht“, sah Hoffmann positive Ansätze.

Die gab es auch anschließend im Derby gegen Limbach um die beiden Ex-SVKler Harald Wolter und Mathias Weber. „Hier lief es besser als im ersten Spiel, aber am Ende war es halt doch zu wenig“, sagte Hoffmann konsterniert. Überraschend gut kamen die Gastgeber in die Partie. Sie entschieden den ersten Abschnitt mit 25:21 für sich. „Wir haben uns schwer getan, reinzukommen. Der Spielaufbau war nicht gut, die Abwehr zu passiv, irgendwie war alles ziemlich zäh“, erklärte Wolter. Doch der Favorit biss sich in die Partie, entschied die drei folgenden Sätze mit 25:21, 25:19 und 25:17 für sich. Der SVK gerät durch diese Niederlagen tief in den Abstiegsstrudel, liegt mit neun Punkten auf dem vorletzten Platz. „Vom vorletzten Platz noch wegzukommen, wird ganz schwierig“, weiß Hoffmann. „Wir müssen darauf hoffen, dass die Oberliga mitspielt.“ Ganz wichtig sei es, am nächsten Heimspieltag gegen Schlusslicht Saarlouis die Punkte mitzunehmen. Zunächst steht am Samstag aber die schwere Auswärtsaufgabe beim TV Scheidt auf dem Plan. Für Limbach geht es nun in die heiße Phase des Titelrennens. „Nächste Woche in Quierschied wird es schon so etwas wie ein Endspiel“, sagte Wolter vor dem Treffen der beiden Spitzenteams. „Wenn man so lange oben dabei ist, elf Spiele in Folge gewonnen hat, will man auch Meister werden.

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