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Hornets-Trainer vor Spiel am Samstag: Dürfen Tabellenletzten nicht unterschätzen



Zweibrücken
Vodicka warnt vor Ravensburg
Hornets-Trainer vor Spiel am Samstag: Dürfen Tabellenletzten nicht unterschätzen

Von red/gda, 10.12.2016 02:00
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Der neue Hornets-Coach Tomas Vodicka (Mitte) mahnt: In der Regionalliga können alle Teams Eishockey spielen – auch der Tabellenletzte Ravensburg, bei dem der EHC Zweibrücken am Samstag spielt. Foto: Wille/pmz

Foto: Wille/pmz
Eine vermeintlich einfache Aufgabe hat Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken am Samstag um 17 Uhr zu bewältigen. Dann reisen die Hornets zum Letzten Ravensburg. Dieses Team hat man zuletzt allerdings nur knapp geschlagen.

Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken muss an diesem Samstag um 17 Uhr in Ravensburg ran. Dort will das Team von Trainer Tomas Vodicka noch einmal alles geben, drei Punkte einpacken und dann in die verdiente Weihnachtspause gehen.

Wie das funktionieren soll, verrät Coach Vodicka: „Wir wollen wieder so spielen wie zuletzt. Ravensburg ist zwar Tabellenletzter, aber in der Regionalliga können alle Teams Eishockey spielen. Wir dürfen die vermeintlich schwachen Gegner nicht unterschätzen.“ Zuhause haben die Hornets bereits erlebt, was Ravensburg kann. Da gewann man das Spiel am Ende nur ganz knapp mit 8:7, vielleicht auch, weil man sich zu sicher war. Dennoch: Ein Sieg sollte Pflicht sein für die Hornets, die derzeit nur einen Punkt hinter dem Spitzenreiter Eisbären Heilbronn liegen. Der Gegner von Samstag hat dagegen alle seine bisherigen Spiele verloren und nur einen einzigen Punkt gesammelt – nämlich bei der Niederlage nach Penaltyschießen gegen den Stuttgarter EC.

Nachdem in der vergangenen Woche die Erkältungswelle beim EHC umgegangen ist, hofft Vodicka, dass die Mannschaft einigermaßen komplett in Ravensburg antreten kann. Fehlen werden auf alle Fälle Lukas Srnka wegen einer Sperre und Tom Tracy, der wegen eines Trauerfalls in der Familie etwas früher als geplant seinen Heimaturlaub in den USA antritt. Weitere Ausfälle sind laut Vodicka bisher nicht bekannt.

Der Trainer fordert von seinem Team drei Punkte, will dann in die etwa vierwöchige Spielpause gehen. „Diese Zeit wollen wir nutzen, um zu schauen, ob wir vielleicht etwas umstellen. Aber gegen Ravensburg werden wir spielen, wie die ganze bisherige Saison. Danach haben wir Zeit, im Training mal ein bisschen zu experimentieren“, sagt Vodicka. Nach der Pause geht es dann am Freitag, 6. Januar, zum Schwenninger ERC (20 Uhr), bevor es am Sonntag, 8. Januar, um 19 Uhr zum Showdown in der Zweibrücker Ice-Arena kommt: Dann reist Titelverteidiger und Spitzenreiter EHC Eisbären Heilbronn an.

Vor Weihnachten machen die Hornets ihren Fans aber erst einmal ein besonderes Angebot: Den Spielerkalender 2017 für die Wand mit freizügigen Fotos (wir berichteten) gibt es am Sonntag beim Heimspiel der 1b (siehe untenstehender Text) einmalig für fünf Euro. Der Erlös fließt in den Jugendbereich des EHC. Am Sonntag spielt die 1b der Hornets um 18.30 in der heimischen Ice-Arena gegen die 1b von EKU Mannheim. Gegen die kleinen Mad Dogs sind drei Punkte ein Muss, so Trainer Michael Neumann. Die Mannschaft ist gut in die erste Landesliga-Saison gestartet und will sich nun im Mittelfeld richtig festbeißen.

Der zweite Anzug der Hornets ist gerade für die jungen Spieler das Sprungbrett zur ersten Mannschaft. Inzwischen stehen acht junge Talente aus der Jugend regelmäßig bei der 1b auf dem Eis, trainieren zum Teil schon fleißig bei der ersten mit und schnuppern ab und an Regionalliga-Luft. „So soll das auch sein“, erklärt Bernd Amend, Betreuer bei der 1b. „Die jungen Spieler sollen behutsam an die Erste herangeführt werden. Es nützt nix, die ins kalte Wasser zu werfen und zu verheizen“, so Amend, der seit Urzeiten zum Zweibrücker Eishockey gehört.

Umso erfreuter ist man beim EHC, dass die 1b bisher eine gute Rolle spielt. Vor der Saison von vielen außenstehenden als Kanonenfutter gehandelt, weil neu in der Liga, hat sich die 1b schnell Respekt verschafft. Dazu tragen unter anderem Marcel Hoffmann (17 Jahre, Verteidiger), Robin Spenler (17, Stürmer) und Amir Heinisch (19, Stürmer) bei. Die Drei sind trotz ihres jugendlichen Alters bereits Stammspieler bei der Zweiten, mit dem Ziel, eines Tages für die Erste aufzulaufen.

Das junge Trio ist Teil von insgesamt acht jungen Spielern in der 1b. Nach der bisherigen Saison gefragt, nehmen sie alle drei den bisherigen Erfolg zwar wahr, sagen jedoch, dass noch Luft nach oben sei. Und genau das wollen sie am Sonntag zeigen. gegen den Tabellenletzten. „Drei Punkte zählen da und sonst nichts“, so Neumann.

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