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Homburg versemmelt den Auftakt



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Homburg versemmelt den Auftakt
Von Markus Hagen, 16.02.2017 02:00
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Oft zu spät in der zweiten Halbzeit kam der Homburger Randy Edwini-Bonsu (zweiter von rechts) wie hier gegen den Trierer Jonathan Zinram zum Ball. Foto: Markus Hagen

Foto: Markus Hagen
Der Start in die restliche Saison misslingt: FCH verlor gestern Abend Nachholspiel gegen Trier zuhause mit 1:2.

Das Homburger Waldstadion bleibt auch in dieser Saison ein Selbstbedienungsladen für die Gegner des FC Homburg. Die Saarländer kassierten gestern Abend mit einem 1:2 gegen den Tabellenvorletzten der Regionalliga Südwest, Eintracht Trier, bereits die siebte Heimpleite im zwölften Heimspiel in der laufenden Runde.

Dabei fing der FC Homburg vielversprechend an. So traf Randy Edwini-Bonsu (6.) mit einem abgefälschten Schuss den Außenpfosten. Der Gastgeber machte Druck und Trier hatte viel Mühe, sich der Angriffe der Homburger zu erwehren. Nach Foul von Michael Blum an Manuel Fischer gab es einen Elfmeter für den FCH, den Timo Cecen (16.) zum überfälligen 1:0 für die Grün-Weißen verwandelte.

Trier fiel nicht viel ein, kam aber dennoch zum Ausgleich – der zu diesem Zeitpunkt vollkommen überraschend fiel. Nach einem Fehler von Tim Stegerer musste FCH-Torwart Niklas Jakusch Kopf und Kragen riskieren und aus dem Tor heraus. ,,Ich konnte nicht durchziehen, sonst wäre ich vom Platz geflogen“, meinte Jakusch später zu der Situation, als er dann doch zu spät kam, den Ball verpasste und Trier mühelos zum 1:1 (22.) ausglich. Papadimitriou brauchte den Ball nur noch ins leere Tor zu schießen.

Zwei Minuten später hatte Triers Jonathan Zinram sogar die Chance zur Führung für die Gäste. Der FC Homburg indes hatte vor dem Seitenwechsel durch Kai Heerings und Nils Fischer noch zwei gute Möglichkeiten. FCH-Trainer Jens Kiefer meinte: „In der ersten Halbzeit spielten wir richtig gut, haben aber mit einem einzigen Fehler den Ausgleich erzielt.“

Mit den Leistungen seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit war er allerdings gar nicht einverstanden. „Wir waren nicht mehr bereit, die Wege zu gehen, die notwendig gewesen wären, um Trier unter Kontrolle zu halten.“

Folglich kam der Gastgeber lange Zeit nicht mehr gefährlich vor das Tor der Moselaner, während sich in der Defensivarbeit Fehler einschlichen. Nach einer hohen Hereingabe sah die neue Homburger Innenverteidigung mit Kai Heerings und Géneve Markiert schlecht aus. Der eingewechselte Patrick Lienhard köpfte zum 2:1-Führungstor (59.) für Eintracht Trier ein.Trier verteidigte auch mit vielen harten Fouls den Vorsprung, kassierte insgesamt nicht weniger als sieben gelbe Karten, während es beim FC Homburg bis zur 78. Minute zur ersten nennenswerten Torchance in Halbzeit zwei dauerte. Nils Fischer schoss aus 14 Metern freistehend, aber so schwach, dass der wenig beschäftigte Trierer Torwart Chris Keilmann mühelos parieren konnte. Keilmann stand schließlich in der 88. Minute erneut im Blickpunkt. Diesmal musste er sein ganzes Können zeigen, um mit einer Glanzparade einen Kopfball von Fischer gerade noch aus dem Winkel zu fischen.

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