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Torwart Niklas Jakusch geht beim FC Homburg als neue Nummer eins in die Regionalliga-Runde



Homburg
Sprungbrett statt Rückschritt
Torwart Niklas Jakusch geht beim FC Homburg als neue Nummer eins in die Regionalliga-Runde

Von Markus Hagen, 27.07.2016 02:00
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Aus Kiel ist Niklas Jakusch zum FC Homburg gewechselt. Beim Regionalligisten ist er die neue Nummer eins zwischen den Pfosten. Foto: mh Foto: mh
Beim Fußball-Regionalligisten FC Homburg ist die Torhüterfrage endlich geklärt. Niklas Jakusch, bis vor wenigen Wochen noch Drittliga-Keeper, wird in der kommenden Saison den Kasten der Grün-Weißen hüten. Bei den Saarländern hat der 26-Jährige einen Einjahresvertrag unterschrieben.
Schon vor Ende der vergangenen Saison war für Jens Kiefer, Trainer des Regionalligisten FC Homburg, klar, dass man sich bei den beiden Torhüterpositionen für die nächste Saison neu Aufstellen werde. Sowohl Tobias Trautner als auch David Buchholz haben den Verein inzwischen verlassen. Da auch Ex-Bundesligatorwart Florian Fromlowitz aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere beendet hat, waren die Grün-Weißen zum Trainingsauftakt noch ohne Torhüter. „Wir hatten schon einige Torhüter im Kopf“, erklärt Kiefer. Mit Patrick Bade von Bayer Leverkusen wurde ein junger Keeper unter Vertrag genommen. Er ist als „Nummer zwei“ vorgesehen. Anfang letzter Woche wurde mit Niklas Jakusch von Holstein Kiel die neue „Nummer eins“ im FCH-Tor für die kommende Regionalliga-Runde verpflichtet. „Es ist mit beiden Torhütern klar besprochen worden, wie ihre Rangliste ist“, erklärt Kiefer. Für den 26-jährigen Niklas Jakusch spricht ganz klar seine Erfahrung, die er unter anderem in 34 Drittligaspielen bei Holstein Kiel gesammelt hat.

„Für mich ist es kein Rückschritt, wenn ich nun eine Klasse tiefer spielen werde“, meint Jakusch. Für ihn gehe es darum, sich in seiner Karreire weiterzuentwickeln kann und auf dem Platz zeigen zu können. „Da nützt es mir nichts, dass ich zwar im Kader eines Drittligisten stehe, aber dann auf der Bank Platz nehmen muss.“ 13 Partien in der letzten Saison waren Niklas Jakusch zu wenig. „An Kenneth Kronholm bin ich kaum vorbeigekommen.“ Trotz eines gültigen Vertrages mit Holstein Kiel bis Juni 2017 suchte sich Niklas Jakusch deshalb einen neuen Verein.

Der Chemnitzer FC aus der dritten Liga zeigte Interesse. „Aber auch hier war nicht sicher, ob ich die Chance als Stammtorwart habe.“ Schließlich schaute er sich im Südwesten in der Regionalliga um. Niklas Jakusch stellte sich bei Wormatia Worms vor, bis er sich der FC Homburg über Teammanager Angelo Vaccaro meldete. Das FCH-Trainerteam war schnell überzeugt und auch Jakusch musste nicht lange überlegen. „Ich denke, dass wir mit dem FC Homburg vorne in der Liga mitspielen werde.“

Dabei blickt er auch auf den Spielplan und den Start mit dem FCH in der Regionalliga Südwest. „Mit dem FC Nöttingen, Eintracht Trier, Waldhof Mannheim und dann der SV Elversberg haben wir schon ein Hammerauftaktprogramm. Aber wenn wir da ordentlich punkten, ist schonmal ein guter Weg gelegt, um eine erfolgreiche Saison spielen zu können.“ Mit einer Erfolgswelle im Rücken könne man dann noch zuversichtlicher die Aufgaben im September und Oktober angehen. „Ein guter Start gibt Selbstvertrauen und noch mehr Auftrieb“, mein Niklas Jakusch. Zur Zeit wohnt der 26-Jährige noch in einem Hotel auf dem Homburger Schlossberg.

Die Wohnungssuche sei voll im Gange, aber gar nicht so einfach, denn seinen treuen Begleiter, die französische Bulldogge „Hulk“, will die neue Nummer eins im FCH-Tor natürlich dabei haben. „Zur Zeit ist er noch bei Freunden in Kiel“, erklärt Jakusch. Aber auch hier wird sich bestimmt eine Lösung finden lassen.

Zum Thema:

Zur Person Niklas Jakusch Alter: 26. Größe: 1,87 Meter. Familienstand: ledig. Schulabschluss: Fachabitur kaufmännischer Assistent. Erlernter Beruf: Fußballprofi. Bisherige Vereine: Jugend: TSV Kronshagen, Holstein Kiel; Aktiv: Holstein Kiel (bis Juli 2008), Comet Kiel (bis Juli 2009), VfR Neumünster (bis Juli 2011), Holstein Kiel (bis Juli 2016), seit Juli 2016: FC Homburg (Vertrag bis Juni 2017). mh
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