25.09.2008 10:13
Ein Musterexemplar von einem Spielplatz
Laura Scheide
Zweibrücken. „Schöne Farben, toll angelegt, richtig wunderschön!“ Mutter Linda ist begeistert. Direkt am Radweg liegt der Spielplatz an der Bahnhofstraße in Rimschweiler. Über mehrere Eingänge ist die Fläche zu erreichen. Alles ist von einer Hecke eingegrenzt. Es ist ruhig, da der Spielplatz an keine stark befahrene Straße angrenzt. Auf sechs Bänken, teilweise auch mit Tischen, können Eltern Platz nehmen und auf dem gut übersichtlichen Spielplatz ihre Kinder herumtollen lassen.
Die beiden Mädchen Helena Michel (10) und Carolin Kunz (10), die gerade um die Ecke wohnt, besuchen auch den Spielplatz. „Meistens spielen wir Fußball“, sagt Carolin und fügt hinzu: „Mir gefällt es hier. Nachmittags kommen viele Kinder. Natürlich erst nach den Hausaufgaben.“ Und kommen auch Jugendliche? „Ja natürlich! Viele fahren Skateboard, oder spielen Tischtennis. Aber manchmal machen die leider auch Radau und sagen wir sollen verschwinden. Das ist doof!“ Das einzige, was die beiden als Verbesserungsvorschlag haben, ist eine Seilbahn. Manchmal kommen auch Leute mit dem Fahrrad, um hier zu picknicken. Lena hat sich währendessen schon auf das Fahrradkarussel geschwungen und strampelt munter drauf los. Und Linda ist von der Vielfalt der Geräte hin und weg. Neben einem Mini-Bagger, einer Rutsche, einem Klettergerüst, einem Sandkasten und anderen Geräten für kleinere Kinder ist auch etwas für Jugendliche geboten. Eine Tischtennisplatte, ein Fußballfeld und zwei Basketballkörbe, die auf einem Betonplatz stehen, laden zum Austoben ein. Bäume spenden Schatten, obwohl der Hauptteil des Spielplatzes in der Sonne liegt.
Andrea Kunz kam vor ihrer Berufstätigkeit fast jede Woche mit ihren beiden Kindern, Carolin und Victoria (5), hierher. „Ich bin sehr zufrieden mit dieser Anlage“, erzählt sie. „Sie ist günstig gelegen, vom Radweg wie auch von unserem Haus gut zu erreichen. Es wird immer nach der Sauberkeit geschaut und die Geräte werden jährlich frisch gestrichen.“ Toll findet sie auch, dass für Kleinkinder extra ein neuer Sandkasten, parallel zu dem Riesensandkasten, in dem alle Geräte stehen, gebaut wurde. Mit Jugendlichen hat sie, außer einem einmaligen Vorfall im letzten Jahr, keine schlechten Erfahrungen gemacht. Der Spielplatz ist ebenfalls gut geeignet für Familien, die in der danebengelegenen Gaststätte einkehren und ihre Kinder nach dem Essen hier spielen lassen. Linda kann sich der positiven Meinung nur anschließen.
„Auf diesen Spielplatz werde ich auch wiederkommen, obwohl er nicht direkt in der Stadt liegt. Man kann mit dem Fahrrad kommen. Und: Hier gibt es kein wucherndes Unkraut. Einfach super klasse!“
Lena ist nur schwer von dem Minibagger loszureißen, obwohl Mutter Linda schon zum Gehen auffordert.
Bildunterschrift
Versonnen schaukelt Lena auf einem der Spielgeräte.Foto: voj






