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Splitter neben dem Sandkasten

Laura Scheide


Zweibrücken. Lena ist voller Tatendrang. Am Spielplatz im Hanfgarten in Mörsbach angelangt, rennt sie sofort auf die Seilbahn los und schon ist sie draufgesprungen. Die Anlage befindet sich, gegenüber der Kirche in einer sehr ruhigen Wohngegend. Dass endlang des angrenzenden Feldweges am Zaun gespart wurde, ist deshalb weniger bedenklich. „Eigentlich ist es schön hier. Die ruhige Gegend, nicht viele Autos. Wenn nur das viele Unkraut nicht wäre.“ Mutter Linda ist trotzdem nur bedingt überzeugt. Denn die Wiese ist nicht gemäht und Disteln wuchern zwischen den Steinen hervor. Ansonsten ist es sauber. Kein Müll oder Hundekot. Die Hecken sehen ebenfalls wenig gepflegt aus. Schön ist, dass der Spielplatz auf Hügeln angelegt ist. Zwei Bänke sind im vorderen Teil des Spielplatzes am Sandkasten und an einem Holzhäuschen vorhanden. Linda schaut sich nochmals um: „Die Geräte sind eher für Kinder im Grundschulalter. Es gibt zwar viele Bäume und Pflanzen, aber die spenden keinen Schatten für die Spielgeräte oder die Bänke.“ Lena hat mittlerweile den Balancierparcour entdeckt und will Mama gleich zum Mitmachen auffordern. Damit Kinder sich beim Fallen nicht verletzen, ist unter jedem Gerät Sand aufgeschüttet. Während sie mit Lena den Balencierparcour durchläuft, gibt Linda ihr Gesamturteil ab: „Also, es ist schon schön. Wenn nicht so viel Unkraut wäre, könnte ich mir schon vorstellen, hier zu entspannen und Lena herumtoben zu lassen.“

Der nächste Testspielplatz liegt am Fliederweg in Zweibrücken. Die Anlage befindet sich direkt an einer stark befahrenen Straße. Sie bietet ein großes Betonfeld mit Basketballfeld und Fußballtor. Perfekt für Jugendliche, um sich am Nachmittag auszutoben. „Für Kinder in Lenas Alter ist es natürlich nicht passend“, meint Linda. Neben der Betonfläche gibt es noch zwei Bänke und zwei Schaukelpferdchen. Neben dem Sandkasten findet Linda jedoch Glassplitter und Zigarettenstummel. „Das ist natürlich gefährlich.“

Alexander Buchmüller (24) und Thorsten Engler (18) kommen fast jeden Tag. „Natürlich erst nach den Hausaufgaben!“ Und schon hat sich Lena den Ball der beiden Jungs geschnappt und schießt munter drauf los. Linda fasst zusammen: „Ich denke, für Kinder in Lenas Alter gibt es wesentlich schönere Spielplätze in Zweibrücken und Umgebung. Aber für ältere Kinder und Jugendliche ist diese Anlage durchaus geeignet.“



11.09.2008 11:16 Merkur testen: 3 Wochen für 5 Euro

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