03.09.2008 12:49
Ein echter Rutsch- und Kletterspaß
Laura Scheide
Zweibrücken. Die Sonne scheint. Lena ist bester Laune und freut sich auf einen neuen Testtag. Als erstes ist der Spielplatz am Hilgardplatz an der Reihe. „Wenn man mit anderen Spielplätzen vergleicht, muss ich sagen, dass der Zugang hier wesentlich unsicherer ist,“ ist Mutter Lindas erster Eindruck. Drumherum sind Straßen. Es kann leicht passieren, dass ein Kind in ein Auto rennt, da es viele Ausgänge gibt. Ansonsten ist alles von einer Hecke eingezäunt. Die vier Geräte sind in gutem Zustand und das große Sandfeld, in dem sie stehen, macht einen gepflegten Eindruck. Sowie auch die zwei Sitzgelegenheiten. Linda fröstelt: „Es ist eiskalt.“ Kein Wunder, der ganze Spielplatz befindet sich im Schatten. „Mir kommt es vor als würden wir uns in der Allee befinden.“ Nirgends liegt Rindenmulch. Kinder könnten sich schnell beim unfreiwilligem Abgang von einem Gerät verletzen. Linda ist nur bedingt überzeugt: „Die Geräte sind zwar in gutem Zustand und dieser Spielplatz ist für Kinder bis zum Grundschulalter schon grundsätzlich geeignet. Dennoch finde ich es hier etwas lasch und lieblos. Es sind einfach zu wenige Geräte. Es gibt ja nicht mal zwei Schaukeln.“ Doch Lena ist zufrieden mit dem Spielplatz. Zuerst probiert sie Rutsche und Schaukel. Dann erklärt sie, was sie in den Sand gemalt hat. „Das ist eine Mickey Mouse.“ „Lena kann sich mit fast allem beschäftigen. Manchmal ist vielleicht weniger mehr,“ kommt Linda doch noch zu einem positiven Urteil.
Der Spielplatz in der Battweilerstraße in Oberauerbach liegt abgelegen, besticht aber mit einer riesigen Fläche und abwechslungsreichen Geräten. Sogar eine Babyschaukel für Kleinkinder ist vorhanden. Lena stürzt sich sofort auf das Klettergerüst. „Ich finde das Ambiente hier wunderschön“, meint Linda und lässt sich auf einen der großen Steine sinken, die neben einer Bank ebenfalls schöne Sitzplätze bieten. „Hier ist es sehr sauber. Es gibt genügend freien Platz und alles sieht so wunderbar neu aus.“
Auch für ältere Kinder wird etwas geboten. Neben einem Fußballtor ist auch noch ein Basketball-Korb aufgebaut. Lena hat genug vom Klettern und will als nächstes die Schaukel ausprobieren. Nachdem sich die erste Euphorie gelegt hat, schaut sich Linda genauer um. Dass ein Bach am Rande des Platzes fließt und auch hier Vogelbeeren zu finden sind, findet sie bedenklich. „Ich kann nicht verstehen, wieso diese Vogelbeeren auf Spielplätzen stehen. Das ist gefährlich. Aber wenn man auf seine Kinder achtet, ist diese Anlage schön, um einen Nachmittag mit Kind zu verbringen.“
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