02.09.2008 13:27
Der große Spielplatztest
Neue Merkur-Serie – Stadt ist bei der Betreuung weit vorn
Christine Veenstra
Zweibrücken. Eltern, Lehrer, Erzieher und natürlich Kinder werden in den nächsten Wochen in der neuen Merkur -Serie „ Kinderfreundliches Zweibrücken“ zu Wort kommen, Spielplätze werden getestet und besondere Einrichtungen und Freizeitangebote in der Stadt vorgestellt.
Einer, der für und mit Kindern arbeitet, ist Markus Wilhelm, Leiter des Stadtjugendamtes. „Bei der Kinderbetreuung sind wir ganz weit vorn. Aber auch sonst glaube ich, dass Zweibrücken eine kinderfreundliche Stadt ist“, meint er. Eine Studie, die die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Südwestpfalz jüngst veröffentlicht hat, gibt Wilhelm Recht: Das Betreuungsangebot in Zweibrücken geht demnach „über die gesetzlichen Anforderungen hinaus“.
Zweibrücken bietet für unter Dreijährige, also für Kinder, die bisher keinen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz haben, 47 Krippenplätze und 48 Plätze in offenen Gruppen der Kindergärten an. Vor rund drei Monaten hat der Stadtrat beschlossen, das Angebot weiter auszubauen. Auch das Netz der Tagesmütter soll noch enger geknüpft werden. Spiel- und Lernstuben, die insbesondere Kinder aus sozial schwachen Familien fördern, gibt es schon jetzt reichlich. „Das Angebot ist so dicht wie nirgends sonst in Rheinland-Pfalz“, sagt Wilhelm. Auch in Hinblick auf die kurzfristige Betreuung, die in der Studie zur Kinderfreundlichkeit der Südwestpfalz als unzureichend bemängelt wurde, tut sich etwas in Zweibrücken. Ein Mehrgenerationenhaus, am Schlossplatz, kann seit kurzem entsprechende Angebote machen. Eltern, die zum Friseur, zum Arzt oder zum Einkaufen gehen, können ihre Kinder hier stundenweise unterbringen oder aber ausgebildete Babysitter anfordern.
Neben dem großen Thema Betreuung gibt es viele weitere Baustellen, die für Zweibrücker Kinder und deren Familien wesentlich und damit ein Thema für die Merkur -Serie sind – etwa familiengerechter Wohnraum und das Zusammenleben der Generationen, denn spielende Kinder sind längst nicht überall gern gesehen. Wo Kinder spielen können, ohne den Ärger von Nachbarn auf sich zu ziehen, auch diese Frage wird der Pfälzische Merkur beleuchten – 21 Zweibrücker Spielplätze stehen in den kommenden Wochen auf der Liste der Tester.






