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30.08.2010 00:02

FWG befürwortet A6-Anschluss über alte Bahntrasse

Homburg. Die Homburger FWG bleibt bei ihrer Forderung, eine mögliche zusätzliche A6-Autobahnanbindung über die vorhandene Bahntrasse zu erschließen. Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Stadtrat, Axel Ulmcke (Foto: PM), im Gespräch mit unserer Zeitung: "Viele, die um dieses Thema diskutieren oder Forderungen stellen, haben meist Eigeninteresse. Das Thema ist aber entscheidend für die ganze Region." Die FWG Homburg habe sich die Mühe gemacht, alle diskutierten Streckenvarianten abzugehen, um die Vor- und Nachteile zu erfassen. "Übrig bleibt unsere alte Forderung, diese Anbindung in zwei Teilabschnitten über die Bahntrasse zu verwirklichen", so Ulmcke. Die derzeit öffentlich diskutierte Version bei Reiskirchen werde der Schwerlastverkehr überwiegend nicht annehmen.

"Der eigentliche Sinn ist doch, die Wohnqualität der Bürger in Bruchhof und entlang der Berliner Straße zu verbessern."

Die Anbindung über die Bahntrasse hin zur Kaiserslauterer Straße (L119) würde laut Einschätzung der FWG Bruchhof komplett entlasten und auch die Durchfahrt durch den Stadtkern überflüssig machen. Es gebe dabei zwei Knackpunkte: Die Brücke der Eisenbahnlinie Homburg-Kaiserslautern müsste erneuert werden. Und der Fußweg im Wald (die vorhandene Röhre) müsste verbreitert werden. Ein Kreisel an der Kaiserslauterer Straße könnte den Verkehr regeln. Für den Schwerlastverkehr wäre dann die Ortsdurchfahrt Bruchhof untersagt - aus beiden Richtungen. Ulmcke: "Die mit viel Geld gebauten Brücken sind vorhanden und weitgehend ohne große Probleme nutzbar." Eine Autobahnanbindung direkt bei Reiskirche wäre mit dieser Planvariante hinfällig.

Alle Teilnehmer an diesen Diskussionen sollten sich ebenfalls einer Begehung unterziehen, um dann sachlich zu diskutieren. "Die Industrie mit ihren Arbeitsplätzen ist Gott sei Dank vorhanden, und über einen Abbau von Arbeitsplätzen nachzudenken, wäre für Homburg ohne Alternativen tödlich", unterstrich Axel Ulmcke. pn


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