Die Spanier kündigten gestern an, das Center von heute 108 Marken-Geschäften auf 140 auszubauen. Der Zeitplan sei noch offen. Das DOZ wachse dann von heute 23 585 auf 27 200 Quadratmeter. Im Gegensatz zu den bisher vom DOZ kommunizierten Zahlen (heute 18 200 Quadratmeter, letzte baurechtlich genehmigte Ausbaustufe 21 000 Quadratmeter) rechnen die Spanier nicht nach Netto-, sondern nach Bruttoverkaufsfläche, also auch mit Lagerflächen, erläuterte Leitner.
Hans Dobke antwortete gestern nicht auf eine Anfrage zu dem Ende des OCI-Engagements in Zweibrücken.
Daniel Herrmann, Deutschland-Chef von Kenmore, kommentierte: "Wir haben durch den frühzeitigen Erwerb (des DOZ), die konsequente Entwicklung des Centers und aktives Asset Management eines der führenden Factory Outlets Deutschlands geschaffen."
Neinver-Geschäftsführer Manuel Lagares freute sich: "Mit Zweibrücken verfügen wir nun über einen starken Standort in Deutschland. Uns haben in Zweibrücken die Lage, die weiteren Ausbaumöglichkeiten und die schon vorhandene starke Einzelhandelsbasis überzeugt." Das DOZ werde in Neinvers Irus-Fonds aufgenommen, teilen die Spanier mit, "einen der wichtigsten paneuropäischen Fonds im Bereich Einzelhandel". Mit dem Kauf des DOZ (und weiterer Outlets, siehe "Auf einen Blick") erfülle Neinver "sein Versprechen gegenüber den Investoren, europäische Referenzobjekte in das Irus-Portfolio aufzunehmen".Zweibrücken. "Ich habe zu Beginn auch harte Zeiten durchlebt", blickt Regina Leitner auf sieben Jahre als DOZ-Chefin zurück. Im Management-Team des Fabrikverkaufszentrums war sie schon seit dem Eröffnungsjahr 2001. Die Jahre seien eine gute Erfahrung, "die mir niemand nehmen kann". Auch das "Wohlgefühl" in Zweibrücken nimmt Regina Leitner mit nach Wolfsburg, wo sie für OCI weiter Chefin des dortigen Outlet-Zentrums bleibt. Ein Stück Wehmut schwinge mit, wenn sie die Pfalz verlasse. "Nicht nur, weil ich das DOZ verlasse, wo es gut läuft." Es seien vor allem die Menschen, die sie vermissen werde. sf
Auf einen Blick
Neinver, 1969 gegründet, beschreibt sich als "führendes europäisches Immobilienunternehmen im Bereich Entwicklung, Investition und Vermögensverwaltung", zu 100 Prozent in spanischem Besitz. "Neinver war Vorreiter bei der Einführung des Outletkonzeptes in Spanien und Polen unter dem Markennamen Factory." Weitere Outlets habe man in Portugal und Italien. Insgesamt betreibe Neinver elf Outlet-Center sowie zwei Einkaufs- und Vergnügungszentren mit über 260 000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche. lf





























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