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Seit 50 Jahren eine feste Größe: Immobilien-Bohrmann
PR ,  16. Januar 2017, 11:53 Uhr
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Heute: Hertha Bohrmann mit Tochter Ramona Ehrmantraut und Schwiegersohn Andreas Ehrmantraut. Foto: privat
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Hertha Bohrmann und Tochter 1967 Foto: privat
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Das Büro in den Anfängen. Foto: privat
Seit 50 Jahren ist das Immobilienbüro von Hertha Bohrmann eine feste Größe in Zweibrücken. Standen zur Gründungszeit die Amerikaner noch Schlange vor der Bürotür, genießt sie heute das Ansehen der Zweibrücker Käufer, Verkäufer, Mieter und Vermieter.
Am 15. Januar 1967 eröffnete der Kaiserslauterer Immobilienmakler Karl Bohrmann in Zweibrücken ein zweites Büro. Die Leitung dieses Geschäfts hatte von Anfang an seine Tochter Hertha Bohrmann inne, die 1973 die gesamte Firma von ihrem aus Altersgründen ausscheidenden Vater übernahm. Auch nach fünf Jahrzehnten denkt die rüstige Mittsiebzigerin keineswegs ans Aufhören: Vermittlung und Verwaltung von Immobilien sind für sie nicht nur ein Broterwerb, sondern Lebensinhalt.

So manches Haus in Zweibrücken verwaltet Hertha Bohrmann seit mehr als vier Jahrzehnten und die Zahl der Objekte, die das Immobilienbüro bis heute vermittelt hat, lässt sich nicht mal annähernd ermitteln. Einige Häuser hat Hertha Bohrmann sogar schon zum zweiten Mal verkauft. Manches ihrer Verwaltungsobjekte betreute sie im Laufe der Jahre auch schon für verschiedene Eigentümer.

Ein wesentlicher Grund für die Entscheidung, 1967 den Schritt von Kaiserslautern nach Zweibrücken zu wagen, waren übrigens die amerikanischen Soldaten, die damals hier stationiert waren – zeitweise lebten bis zu 9000 Armeeangehörige hier. Diese hatten dringenden Bedarf an einem kompetenten Vermittler für Immobilien und Versicherungen und an darüber hinausgehender Beratung und Betreuung. „Mitunter standen um acht Uhr morgens bereits Schlangen von Menschen vor dem Büro in der Hauptstraße, die eine Wohnung mieten, ein Auto versichern oder sonstige Fragen klären wollten. Und nicht selten lief das Geschäft bis in den späten Abend weiter“, erinnert sich Hertha Bohrmann. Aber natürlich fanden auch die „Einheimischen“ den Weg in das Büro, und so erwarb sie sich auch bei diesen mit der Zeit einen Ruf als kompetente, seriöse und – vor allem wenn es um die Interessen ihrer Kunden ging – auch kompromisslose Geschäftsfrau: „In den Sechzigern und Siebzigern musste man als Frau mitunter schon die Ellenbogen ausfahren, wenn man sich in der männerdominierten Geschäftswelt behaupten wollte. Natürlich macht man sich auf diese Weise nicht nur Freunde“, sagt sie.

Die beiden ältesten Maklerbüros

Nach 50 erfolgreichen Jahren in diesem Gewerbe kann man wohl feststellen, dass Hertha Bohrmann sich mit ihrer geradlinigen Art offenbar den nötigen Respekt verschafft hat und ihn bis heute unter den Geschäftsleuten in Zweibrücken genießt. Heute ist sie Inhaberin der beiden ältesten Maklerbüros in Zweibrücken und Kaiserslautern, worauf sie – zu Recht – stolz ist. Das Büro in Kaiserslautern leitet übrigens ihre eineiige Zwillingsschwester Elisabeth Schank, was immer mal wieder zu amüsanten Irritationen führt. Handelsvertreter, die beide Büros nacheinander besuchten, kamen sich vor wie in der Fabel von Hase und Igel: Frau Bohrmann war immer schon da. Zu den Mitarbeitern in Zweibrücken gehören im Übrigen seit zwei Jahrzehnten auch Tochter Ramona Ehrmantraut und Schwiegersohn Andreas Ehrmantraut, so dass für die Kontinuität des Familienunternehmens auch in dieser Hinsicht bestens gesorgt ist. Aktuell betreut jeder schwerpunktmäßig ein Geschäftsfeld: Hertha Bohrmann Geschäftsleitung und Hausverwaltung, Ramona Ehrmantraut die Vermietung und Andreas Ehrmantraut den Verkauf.

„So ist gewährleistet, dass man sich nicht ständig in die Quere kommt, was vor allem bei einem Familienunternehmen sehr wichtig ist“, sagt sie mit einem verschmitzten Seitenblick auf ihre Tochter.
Besonderen Wert legt Hertha Bohrmann darauf, dass sich das Ladenlokal in Zweibrücken von 1967 bis heute an gleicher Stelle in der Hauptstraße 86 befindet. Die gelernte Kauffrau Hertha Bohrmann war übrigens auch Gründungsmitglied des Verbands Deutscher Makler (VDM), der 2004 im neu geschaffenen IVD (Immobilien Verband Deutschland) aufging. Ein Ziel ihrer Verbandsaktivität war es von Anfang an, dem schlechten Ruf des Maklergewerbes entgegenzuarbeiten, das es aufgrund der leider vielen schwarzen Schafe in diesem Berufsfeld genoss und leider immer noch genießt.

Das Résumé nach all den Jahren? Hertha Bohrmann lächelt: „50 Jahre sind ja eigentlich mehr als ein ganzes Arbeitsleben. Da erlebt man als Geschäftsfrau natürlich auch schwierige Zeiten; die hatte auch unser Büro zu überstehen. Nach so vielen Jahrzehnten als selbstständige Geschäftsfrau weiß ich eines sicher: Nicht das Glück oder die Umstände machen den Erfolg, sondern vor allem Entschlossenheit und Fleiß.“ Außerdem müsse man die Vermittlerrolle als eigentlichen Inhalt des Maklerberufs sehr ernst nehmen, sagt sie: „Wer nur den schnellen Abschluss sucht, ist in unserem diffizilen Gewerbe fehl am Platz. Von einem guten Geschäft darf man als Vermittler nur reden, wenn am Ende alle beteiligten Parteien zufrieden sind.“

Anlässlich des Jubiläums lädt die Firma für heute ab 14.30 Uhr alle, die mit Hertha Bohrmann und ihrem Team anstoßen möchten, zu einem Glas Glühwein oder Sekt vor dem Ladenlokal in der Fußgängerzone ein.

Wer möchte, kann sich über Immobilien-Bohrmann und die aktuellen Angebote im Internet informieren: www.immobilien-bohrmann.de

 
 Kontakt
Immobilien-Bohrmann
Hauptstraße 86
66482 Zweibrücken
Tel.: (06332) 1 77 86
www.immobilien-bohrmann.de
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