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30.07.2010 00:15

Gelände um den Glockenturm neu gestalten

Von Merkur-Mitarbeiter Norbert Rech

Seit letzten November klingen in Rosenkopf wieder die Glocken. Neben der Kapelle auf dem Friedhof hat die Gemeinde einen entsprechenden Turm für das Geläut errichtet. In dem neun Meter hohen Gebäude erklingen jetzt zwei Glocken. Neben der Rosenkopfer, wurde auch eine der Kirrberger Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt einsetzt, die von den dortigen Katholiken der protestantischen Kirchengemeinde Rosenkopf als Dauerleihgabe überlassen wurde. Jahrelang hat das Geläut im Pfarrgarten des benachbarten Saarlands gelegen. Die Kirrberger Glocke erhielt eine Aufarbeitung, einen neuen Klöppel und einen elektrischen Antrieb. Aber auch die Rosenkopfer, die 1880 von der Gießerei Philipp Dickes in Zweibrücken hergestellt wurde, ist mit der modernen Technik versehen worden. Insgesamt hat die Gemeinde Rosenkopf 40000 Euro in das Projekt investiert, wobei viel Geld auch von Spendern kam. So hat beispielsweise Kurt Rücker 10 000 Euro beigesteuert. Das Konzept für den Turm wurde von Architekt Rolf Vogelsang aufgestellt, der bei der Zweibrücker Gewobau (Gesellschaft für Bauen und Wohnen) arbeitet. Das Geläut erklingt täglich um elf und 18 Uhr. Doch noch ist das Projekt nicht abgeschlossen, informiert Ortsbürgermeister Jürgen Plagemann: "Wir müssen noch für den nötigen Schallschutz sorgen." Dieser soll aus Holz hergestellt und in Kürze montiert werden. Auch das Umfeld des Turmes müsse noch entsprechend gestaltet werden. Hier hofft Plagemann auf Hilfe vom Zweibrücker Stadtgartenmeister Heiko Hübscher, der bereits dabei sei, das Dorfbild Rosenkopfs zu verschönern.

Für die Beruhigung des Verkehrs sorgt seit vergangenem Jahr in Rosenkopf unter anderem der neue Kreisel an der Ortsausfahrt in Richtung Martinshöhe. "Auf der Höhenstraße fahren oft sehr viele Raser. Der Kreisel sorgt dafür, dass diese in Rosenkopf langsam fahren", freut sich Plagemann. Außerdem wurden an beiden Ortseingängen Fahrbahnteiler gebaut, die auch der Raserei den Garaus machen sollen. "Es sind schon große Erfolge zu verzeichnen", berichtet der Ortsbürgermeister. Insgesamt hat das Land Rheinland-Pfalz 380 000 Euro in die Verkehrsberuhigung investiert.


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