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ADAC will klare Verhältnisse am Ring

Von Merkur-Korrespondent Frank Giarra, 17.03.2012 00:08
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Hermann Tomczyk

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Der Nürburgring ist nicht unbedingt auf Formel-1-Rennen angewiesen, findet ADAC-Sportpräsident Hermann Tomcyk. Foto: Valdrin Xhemaj/dpa

Trier/Mainz. ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk nimmt die Verantwortlichen der Eifel-Rennstrecke in die Pflicht: "Am Nürburgring muss endlich wieder eine klare, berechenbare Linie erkennbar werden", verlangte er gegenüber unserer Zeitung
Trier/Mainz. ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk nimmt die Verantwortlichen der Eifel-Rennstrecke in die Pflicht: "Am Nürburgring muss endlich wieder eine klare, berechenbare Linie erkennbar werden", verlangte er gegenüber unserer Zeitung. Der 61-Jährige plädiert für eine Konzentration aufs Kerngeschäft: "Eine Lösung kann nur so aussehen, dass man die Strecke wieder von dem Umfeld abkoppelt, das nicht direkt mit dem Betrieb einer Strecke zu Renn- oder Testzwecken zu tun hat." Tomczyk glaubt nicht, dass der Traditionskurs in der Eifel auf Formel-1-Rennen angewiesen ist: "Als Strecke ist der Nürburgring so gut aufgestellt, dass er auch ohne Formel 1 leben könnte."

Derweil hat der Streit zwischen dem Land und den privaten Pächtern am Donnerstag den Rechtsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags beschäftigt (wir berichteten). Laut Innenstaatssekretär Jürgen Häfner fährt das Land zweigleisig. Es arbeitet auf ein Schiedsverfahren hin und hat gleichzeitig Klagen beim Landgericht Koblenz eingereicht. Da die Gerichtskosten von 220 000 Euro bislang nicht bezahlt wurden, sind die Klagen anhängig, aber noch nicht erhoben, sprich den Pächtern nicht zugestellt. Der Streitwert beläuft sich lauf Häfner auf 22,7 Millionen Euro.

Die rheinland-pfälzische CDU zeigt sich irritiert. Fraktionsvize Christian Baldauf klagt, die Landesregierung handle wie ein "zahnloser Tiger". In vertraulicher Sitzung wurde der Rechtsausschuss nach Informationen unserer Zeitung darüber informiert, dass die Staatsanwaltschaft weiter gegen Ring-Manager Kai Richter ermittelt und ihre Nachforschungen ausdehnt.Foto: ADAC

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