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01.08.2010 11:08

Tausende gedenken Opfer der Loveparade

In einer bewegenden Trauerfeier haben Tausende in Duisburg der Opfer der Loveparade gedacht. Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprachen den Angehörigen ihr Mitgefühl aus.

Wulff will den Einsatz der Helfer würdigen. «Ich werde die ehrenamtlichen Helfer, die Leben gerettet und Menschen geholfen haben, nach Berlin einladen und auszeichnen», sagte er der «Bild am Sonntag». Es sei für die Angehörigen wichtig, dass die Nation mit ihnen trauere. Und die Helfer müssten merken, dass sie nicht allein mit dem Erlebten fertig werden müssen.

Nicht nur der Oberbürgermeister und der Streit um das Sicherheitskonzept stehen im Blickpunkt öffentlicher Diskussionen. Medien berichten über Schwachpunkte in der Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsleuten des Veranstalters und der Polizei. Dabei konzentriert sich das Geschehen auf den Zugangsbereich zum Gelände. Letztes Endes sei nicht schnell genug gehandelt worden.

Im Zuge der Debatte um neue Regelungen für Großveranstaltungen warnte der rheinland-pfälzische Innenstaatssekretär Roger Lewentz (SPD) vor Aktionismus. Mit Blick auf Bestrebungen von Nordrhein- Westfalen, neue bundesweite Regelungen zu erreichen, sagte er der dpa: «Ich rate von Schnellschüssen jeder Art ab.»



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