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Duisburg

Trauer und Entsetzen nach Tragödie von Duisburg

24.07.2010 23:47
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Notärzte helfen

Notärzte versorgen Verletzte der Masenpanik.
Die Loveparade von Duisburg endete am Samstag in einer beispiellosen Katastrophe. Mindestens 18 Menschen starben am späten Nachmittag bei einer Massenpanik in einem Tunnel vor dem Veranstaltungsgelände.

Rund 80 weitere Raver wurden zum Teil schwer verletzt. Bundespräsident Christian Wulff forderte eine rückhaltlose Aufklärung der Tragödie. Schon vor dem Unglück hatten Raver die Polizei vor einem Nadelöhr beim zentralen Zugang gewarnt. Bundeskanzlerin Angela Merkel und viele weitere Politiker zeigten sich geschockt.

Unter dem Motto «The Art of Love» hatten ab 14.00 Uhr nach Polizeiangaben mehrere hunderttausend und nach Angaben von Stadt und Veranstaltern 1,4 Millionen Technofans auf dem Musikfest gefeiert und getanzt, das erstmals auf einem abgeschlossenen alten Bahngelände stattfand. Kurz vor dem Unglück gegen 17.00 Uhr drängten sich Tausende Menschen in dem Tunnel - laut Augenzeugen «wie in einem Hexenkessel».

Letztlich ausgelöst wurde die Massenpanik nach Polizeiangaben von mehreren Jugendlichen, die eine gesperrte schmale Nottreppe und ein Lautsprechergerüst hochgeklettert und dann in die Tiefe gestürzt waren. In dem Tunnel spielten sich dramatische Szenen ab. «Überall lagen Menschen auf dem Boden herum. So stelle ich mir Krieg vor», sagte ein Augenzeuge dem Nachrichtensender n-tv. Rettungskräfte versuchten Menschen zu reanimieren. Notfallseelsorger kümmerten sich um geschockte Besucher. 16 Raver starben noch am Unglücksort, zwei weitere später im Krankenhaus.

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