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Realistische Grafik, rasantes Tempo: Das neue F1 2016 bietet unter anderem auf der Playstation 4 Spielspaß für Einsteiger und Profis



Zweibrücken
Im Geschwindigkeitsrausch
Realistische Grafik, rasantes Tempo: Das neue F1 2016 bietet unter anderem auf der Playstation 4 Spielspaß für Einsteiger und Profis

Von Gerrit Dauelsberg, 23.09.2016 02:00
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Die Grafik von F1 2016 ist extrem realistisch. Foto: Kochmedia
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Foto: Codemasters
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Von Nico Rosberg bis Pascal Wehrlein: Mit den Originalfahrern der laufenden Formel-1-Saison können Playstation-Spieler bei F1 2016 an den Start gehen. Im Karriere-Modus muss man für den WM-Titel hart arbeiten.
Welcher Rennsport-Fan möchte nicht gerne einmal selbst erleben, wie es ist, mit Vollgas durch die Eau Rouge zu brettern? Schließlich schwärmen selbst erfahrene Formel-1-Veteranen immer noch von dieser legendären Kurvenkombination im belgischen Spa-Francorchamps. Wie nie zuvor können Videospieler diesen Geschwindigkeitsrausch nun nachempfinden. Denn F1 2016 von Codemasters, das jetzt unter anderem für die Playstation 4 erschienen ist, vereint eine detailgetreue Grafik mit einem atemberaubenden Tempo. Wem also leicht schwindelig wird, der sollte von diesem Spiel lieber die Finger lassen.

 

Dessen eigentliche Stärke liegt aber woanders: Den Machern ist eine hervorragende Kombination aus Arcade-Spiel und Simulation gelungen. Konkret heißt das: Für Gelegenheitsspieler, die nur hin und wieder mal ein paar Runden drehen wollen, gibt es zahlreiche Fahrhilfen wie eine Traktionskontrolle, eine gut animierte Ideallinie oder automatischer Schaltung. Auch ist es sogar im Karrieremodus möglich, die Trainingssessions, die Qualifikation und das Rennen drastisch zu verkürzen. Dazu gibt es sieben verschiedene Schwierigkeitsstufen, die die Stärke der Gegner festlegen.

 

Wer es dagegen realistischer mag sowie genügend Zeit und Geschick mitbringt, kann die Fahrhilfen alle weglassen, den Schwierigkeitsgrad hochstellen oder sich gleich dem Profi-Karrieremodus stellen: Hier sind die Gegner „ultimativ“ stark, die Rennen gehen über die Originaldistanz, Fahrhilfen gibt es keine. Das ist auch für Profispieler eine sehr zeitaufwendige Herausforderung, die viel Feinarbeit am Auto erfordert.

 

Aber auch Einsteiger haben im Karrieremodus die Möglichkeit, ihr Auto nach und nach zu verbessern. Dafür müssen etwa im freien Training Herausforderungen gemeistert werden – wie zum Beispiel besonders reifenschonendes Fahren. Dafür gibt es dann Punkte, die für die Weiterentwicklung des Fahrzeugs verwendet werden können. Wer von Anfang an ein starkes Auto haben will, kann auch direkt zu Mercedes oder Ferrari gehen. Dort sind die Erwartungen an den Fahrer aber auch höher.

 

Wem das alles zu kompliziert ist, kann auch einfach auf einer der 21 Original-Strecken gegen die Uhr fahren, ein Rennwochenende seiner Wahl absolvieren oder eine einzelne Saison. Einen Online-Modus gibt es natürlich auch.

 

Ein Wermutstropfen für eher altmodische Konsolen-Freunde: Es ist nicht möglich, per geteilten Bildschirm gegeneinander anzutreten. Weitere Minuspunkte: Die Fahrer selbst wie auch die Team-Mitglieder sind ziemlich lieblos animiert. Da kann die Playstation 4 deutlich mehr. Auch können im Gegensatz zum Vorgänger keine Szenarien aus der Formel-1-Geschichte nachgespielt werden.

 

Wertung (Schulnote): 1-
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