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Grünen-Bundesvorsitzende Peter besucht Flüchtlingsheim in Stadt



Zweibrücken
„Der Eindruck vor Ort ist immer der wichtigste“
Grünen-Bundesvorsitzende Peter besucht Flüchtlingsheim in Stadt

Von Katja May, 21.01.2016 02:00
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Bei der Begehung der Flüchtlingseinrichtung im ehemaligen Apparthotel besuchten Anne Spiegel, Simone Peter und Fred Konrad auch die Kinderspielstube der Einrichtung. Hinten rechts ASB-Mitarbeiter Ibrahim Al-Saffar und Sabine Grussbach. Foto: tja Foto: tja
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Simone Peter, Bundesvorsitzende der Grünen, machte sich gestern ein Bild von der Flüchtlingsunterkunft im Ex-Apparthotel. Sie forderte dort unter anderem eine Beschleunigung der Asyl-Verfahren.
„Der Bund muss seine Hausaufgaben machen und die nötigen Strukturen für die Flüchtlingsunterbringung und die Integration garantieren“, erklärte die Grünen-Bundesvorsitzende Simone Peter gestern Morgen nach der Begehung der Flüchtlingseinrichtung im ehemaligen Apparthotel in Zweibrücken. Zweibrücken ist eine Station in Peters Besuchsreihe von Flüchtlingseinrichtungen in ganz Deutschland: „Der Eindruck vor Ort ist immer der wichtigste.“ Auch die flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Anne Spiegel, der Landtagsabgeordnete Fred Konrad sowie Vertreter der Zweibrücker Grünen nutzten die Chance, sich ein Bild von der Einrichtung zu verschaffen. „Der Eindruck ist sehr gut“, meint Spiegel nach dem Rundgang mit den Einrichtungsleitern Tassilo Wilhelm und Barbara Matheis. Besonders die eigens von Mitarbeitern des ASB entwickelte Computer-Software zur Verwaltung der Bewohner beeindruckte die Besucher. Über ein Barcodesystem werden alle Informationen zu den Flüchtlingen zentral gespeichert und sind jederzeit abrufbar. Zurzeit leben 185 Personen, davon 96 Minderjährige, hauptsächlich Syrer und Afghanen, in der Einrichtung. Auch Familienzugehörigkeiten können in dem Computerprogramm aufgeführt werden. „Sofern die ADD die Menschen aber bei der ersten Registrierung nicht als Familie aufgenommen hat, ist es sehr schwierig dafür zu sorgen, dass Familien zusammen bleiben können“, bemängelt Wilhelm.

„Im Schnitt sind die Menschen sechs bis acht Wochen bei uns“, erklärt Wilhelm, „Es muss für sie auch eine nachhaltige Betreuung in den Kommunen gewährleistet werden.“ Für Peter steht fest: „Der Bund muss unbedingt die finanzielle Unterstützung für die Kommunen hochfahren und die Verfahren beschleunigen.“
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