Sie sind hier: HomeLokalesZweibrücken

„Doom“ meldet sich schneller und blutrünstiger als je zuvor zurück



Zweibrücken
Alte Schule, frisch frisiert
„Doom“ meldet sich schneller und blutrünstiger als je zuvor zurück

Von Jan Althoff, 10.06.2016 02:00
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Die Dämonen in „Doom“ sind gewohnt gruselig. Foto: Bethesda
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Foto: Bethesda
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Foto: Bethesda
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Foto: Bethesda
Die Horror-Ballerei „Doom“ verbindet Story und Elemente des Ur-„Doom“ mit Elementen aktueller Action-Titel. Geeignet ist das Spiel nicht nur für Nostalgiker, sondern auch für alle, die hektische Schusswechsel mögen und keine Angst vor Blut haben.
Als das originale „Doom“ 1993 erschien, begann eine neue Zeitrechnung. Der blutige Feldzug eines einsamen Space Marine gegen Gestalten aus der Hölle war die Initialzündung für das Genre der Ego-Shooter: Aus der Ich-Perspektive läuft der Spieler durch die Spielwelt, nur seine Waffe und seine Hände sind zu sehen. Von dieser Waffe wird im Spielverlauf ausgiebig Gebrauch gemacht. In die Ahnenreihe von „Doom“ gehören Spiele wie „Unreal“, „Quake“, „Half-Life“ oder „Far Cry“.

 

Das von Bethesda vertriebene neue „Doom“ lehnt sich in der Hintergrundgeschichte und in einigen Spielelementen klar an den Urvater an: Hier wie dort öffnen Teleportations-Experimente ein Portal zur Hölle, das unzählige Monster in unsere Welt spuckt. Hier wie dort sind Schlüsselkarten einzusammeln, um neue Bereiche der Levels öffnen zu können. Und hier wie dort gibt es eine ganz besondere Waffe: die Kettensäge. Allerdings muss der Spieler für diese mittlerweile Munition in Form von Benzin einsammeln (das die Säge in einer Menge verbraucht, die jedem Forstwirt binnen Sekunden die Tränen in die Augen treiben würde).

 

Anders als bei der vergurkten Neuauflage von „Duke Nukem 3D“ haben die Entwickler nicht nur auf die Nostalgie-Karte gesetzt: Die Grafik ist auf der Höhe der Zeit und auch Gameplay-Elemente aktueller Titel wurden eingebaut: Waffen und Rüstung können aufgewertet, sogenannte Runen bei verschiedenen Herausforderungen erspielt werden.

 

Das hält den Spieler, zusammen mit immer neuen Gegnertypen, eine Weile bei Laune. Auf die Dauer nerven allerdings die doch etwas gesichtslosen Levels, die selten schön oder zumindest spektakulär, dafür sehr verwinkelt sind. Versuche der Leveldesigner, für Abwechslung zu sorgen, sind zwar durchaus vorhanden, überzeugen aber nicht immer. Bei einem Shooter mit Speicherpunkt-System eine Jump-and-Run-Passage einzubauen sorgt zum Beispiel nicht gerade für Begeisterungsstürme.

 

Nichts für schwache Nerven ist schließlich, auch da steht „Doom“ in der guten Tradition seines Urvaters, die Gewaltdarstellung: Das Blut spritzt, bei Nahkampf-Exekutionen oder Angriffen mit der Kettensäge kracht und knackt es, Körperteile werden abgetrennt. Tatsächlich Horror pur. Geschmackssache halt.

 

Wertung (Schulnote): 2
Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER



Das könnte Sie auch interessieren
Zweibrücken

Zu kalt für Himmels-Betrachtungen

Der Blick in den Sternenhimmel macht derzeit Lust auf nähere Betrachtungen. Dafür gibt es in Zweibrücken sogar eine gute Gelegenheit, nämlich die Sternwarte auf dem Campusgelände. Doch die Eiseskälte machte Sternenguckern diesen Monat einen Strich durch die Rechnung.Mehr
Zweibrücken

Große Pferdegala findet dieses Jahr zwei Mal statt

Um die riesige Nachfrage nach Eintrittskarten befriedigen zu können, wird die Große Pferdegala im Zweibrücker Landgestüt dieses Jahr an einem zweiten Abend wiederholt. Karten können schon bestellt werden.Mehr
Zweibrücken

Ohne Buchdruck wäre Luther gescheitert

Meist denkt, wer „Martin Luther“ hört, an seinen Thesenanschlag im sächsischen Wittenberg. Welche enorme Bedeutung die Pfalz jedoch für Luther und seine Reformation hatte, zeigt die Jubiläumsausstellung „Neuer Himmel. Neue Erde“, die noch bis Mitte Mai im Stadtmuseum zu sehen ist. In sechs thematisch gegliederten Räumen zeigt sie neben der Person Luthers und seiner Weggefährten vor allem die politischen und gesellschaftlichen Auswirkungen sowie die bedeutende Rolle, die besonders auch Zweibrücken hierbei spielte. In einer Serie zur Ausstellung erklärt der Pfälzische Merkur die spannenden Zusammenhänge.Mehr







ANZEIGE
Beilagen






Anzeige