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Pirmann will Oldtimer-Rallye immer in Zweibrücken



Zweibrücken
Pirmann will Oldtimer-Rallye immer in Zweibrücken
Von Merkurmitarbeiterthorsten Wolf, 19.06.2017 02:00
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Viel bewunderter Design-Klassiker: Der legendäre Opel GT wurde nur von 1968 bis 1973 gebaut. Foto: Marco Wille

Foto: Marco Wille
Nach erfolgreicher Premiere am Samstag vorm Schloss: OB hofft auf festes Etappenziel der „ADAC Rallye Trifels Historic“.

Nostalgie-Treffen vor der herrlichen Kulisse des Zweibrücker Schlosses: 120 Oldtimer – etwa 20 mehr als erwartet – machten am Samstag Zwischenstation bei der sechsten „ADAC Rallye Trifels Historic“. Moderator und Oldtimer-Experte Klaus Lambert stellte den Zuschauern die Fahrzeuge einzeln vor, die ab elf Uhr im Minutentakt auf den Schlossplatz einfuhren. Das älteste Modell war ein Standard Nine aus dem Jahre 1934. Die weiteste Anreise hatte ein Fahrerpaar aus Tschechien mit seinem Innocenti Mini Cooper 1300. Vom Rallye BMW 2002ti, Renault Alpine, Alfa Romeo, Audi, Triumph TR 6, Cadillac Eldorado, Ford A Tudor, VW Käfer, Triumph Spitfire, MGA 1500 über die „Badewanne“ NSU TTS, Porsche 911 Modellen, Mercedes Benz 200 bis hin zu Volvo P 1800 E, Karmann Ghia oder Opel GT waren bei der Veranstaltung fast alle gängigen Marken-Modelle vertreten. Zum ersten Mal war die Rosenstadt Etappenziel der Rallye. Die Vorbereitung zum Thema Oldtimer fand zwischen den Städten Kaiserslautern und Zweibrücken statt und weckte bei den Schaulustigen und Oberbürgermeister Kurt Pirmann viele Erinnerungen aus der Jugend. „Das hier sind noch Autos mit Seele, an denen konnte man noch selbst rumschrauben, wenn etwas kaputt war“, sprach der OB bei seiner kurzen Begrüßungsrede aus, was viele ebenso empfanden. Schließlich hatte jedes Fahrzeug mindestens 25 Jahre auf dem Buckel und war weit entfernt von neumodischem Schnickschnack wie Spurhalte-Assistent, Bluetooth-Freisprechanlage, selbstöffnender Heckklappe oder Parksensoren. Viele entdeckten unter den Modellen ihr erstes Auto. Kurt Pirmann hofft, dass die Möglichkeit besteht, die Rallye zukünftig als festes Etappenziel nach Zweibrücken zu bekommen. Nach der Präsentation fuhren die Fahrzeuge sukzessive weiter zum nächsten Zwischenstopp nach Homburg, um am frühen Abend auf dem Lauterer Stiftsplatz anzukommen.

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