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„XCOM 2“ braucht entscheidungsstarke Taktiker und Strategen



Zweibrücken
Unter Leistungsdruck
„XCOM 2“ braucht entscheidungsstarke Taktiker und Strategen

Von Jan Althoff, 12.02.2016 02:00
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Die Grafik ist nicht überragend, aber hübsch. Gut gelungen sind die Explosionen. Foto: 2kgames
Mit vielen Detailverbesserungen und einem massiven Bedeutungsgewinn für die bisher unterschätzte Berufsgruppe der Ingenieure geht 2k Games Strategie-Feuerwerk „XCOM“ in die zweite Runde.
Es war alles umsonst: Da hat man 2012 in etlichen Stunden die Alien-Invasion der Erde verhindert. Nun kehrt man vier Jahre später auf die XCOM-Erde zurück und die Aliens haben – 20 XCOM-Jahre später – die Weltherrschaft übernommen. Nur eine Gruppe unbeugsamer Gallier. . . nein, Widerstandskämpfer, bietet den Invasoren die Stirn. An deren Spitze steht: der Spieler.

Der Weg zur Rettung der Erde folgt im Groben dem gleichen Muster wie im ersten XCOM-Spiel: Micromanagement in der mobilen Basis (mit einem massiven Bedeutungs-Zuwachs für die Ingenieure, ohne die kaum noch etwas geht), Echtzeit-Strategie auf der blaustichigen Weltkarte (auf der ständig irgendwelche Ereignisfenster aufpoppen) und dazwischen immer wieder rundenbasierte Missionen mit isometrischer Kameraperspektive. Die sind das eigentliche Herz des Spieles und sind, bei aller Sorge um die richtige taktische Aufstellung, Schusspositionen und verletzte Soldaten, der entspannteste Teil des Spiels. Denn erstens fühlen sich Veteranen hier trotz einiger sinnvoller Änderungen gleich wieder zu Hause. Zweitens: Wer hier einen Fehler macht, merkt es wenige Minuten später. Anders bei der Erforschung von Alien-Technologie, dem Bau von Basis-Erweiterungen und dem Navigieren auf der Weltkarte. Wer hier falsche Prioritäten setzt, merkt das im schlimmsten Fall erst viele Spielstunden später. Und selbst wenn nicht, fürchtet er das ständig. Dafür sorgt das Programm mit Hinweisen auf den Fortschritt des so genannten Avatar-Projektes der Außerirdischen oder bevorstehende „düstere Ereignisse“. Oder mithilfe kniffliger Entscheidungen: So stehen etwa drei Missionen zur Auswahl, von denen man nur eine annehmen darf. Aber sind die schlimmen Ereignisse, die man damit verzögert oder verhindert, wirklich schlimmer als die der anderen Missionen?



Wertung (Schulnote) 1
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