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Die Kinder zum Rollen gebracht



Zweibrücken
Die Kinder zum Rollen gebracht
Von Peter Fromann, 24.05.2017 02:00
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Die Kinder in der Pestalozzischule beim Training. Foto: Margarete Lehmann

Foto: Margarete Lehmann

Das Projekt „skate@school“ wird unterstützt vom „Deutschen Rollsport- und Inlineverband“ (DRIV) und soll bei den Kindern den Grundstein zu regelmäßigem Sport-Treiben legen. Das Projekt schaffe schnell sportliche Erfolgserlebnisse durch spielerisches Lernen und helfe den Schulen, das Bewegungsfeld „Rollen, Fahren, Gleiten“ abzudecken“, erklärt Carola Becker von „Caro's Inline Academy“. „Unser Ziel ist es, Jugendliche zu fördern, wie wir es bereits mit Radfahren in der Jugendverkehrsschule tun“, betonen Kirstin Brill und Katharina Huber von der Sparkasse. Das Projekt trage urbanen Straßensport in die Schule und führe über den normalen Schulsport hinaus mit Spaß als Antriebsfeder zu mehr Bewegung.

Die Sparkasse finanziert das Projekt an den Grundschulen mit 17 000 Euro. „CIA-Caro's Inline Academy“ wurde mit der Durchführung betraut, sie stellt Verleihmaterial, Spiel- und Übungsmaterial zur Verfügung.

Am Mittwochmorgen herrschte reges Treiben in der Turnhalle der Pestalozzischule. Schüler der dritten und vierten Klasse waren in, wie es schien, wildem Durcheinander unterwegs. Doch es schien nur so. Carola Becker hielt alles im Auge, gab Tipps, leistete Hilfestellung. Vor allem das Bremsen wurde geübt, denn einmal in Fahrt, rollen die Räder unweigerlich weiter und weiter; aber Knie- und Ellenbogenschützer mindern die Verletzungsgefahr im Falle eines Sturzes.

Schulleiterin Sabine Theobald und Sportlehrer Lukas Maurer verfolgten aufmerksam ihre Schüler. Beide sind sich einig, es ist ein sinnvolles Projekt, denn heutige Kinder wiesen oft ein Bewegungsdefizit auf. Die Kinder sind nimmermüde bei der Sache, es macht ihnen Spaß. Damit ist schon mal viel gewonnen, für die Schüler wie auch für die Lehrer. Lee-Ann sagt: „Ich war noch nie auf Skatern unterwegs und bin nicht sicher, ob mir das auf Dauer liegt“. Doch wer körperlich fit ist, kann sich besser konzentrieren. Annika ist acht Jahre alt, fährt schon recht gut. „Ich hab schon länger mal zu Hause geübt. Doch das Bremsen muss ich noch verbessern“ – sagt sie und rollt schon davon.

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